In seiner Mai-Ratssitzung (27.05.) wurde der vorläufige Jahresabschluss der Stadt Essen für das Jahr 2025 eingebracht. Der Jahresabschluss 2025 schließt in der Ergebnisrechnung mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1,1 Millionen Euro ab. Dieses Ergebnis stellt eine Verschlechterung gegenüber dem fortgeschriebenen Plan um 0,6 Millionen Euro und gegenüber dem Jahresabschluss 2024 um 72,7 Millionen Euro dar. Das ordentliche Ergebnis schließt mit einem Defizit in Höhe von 73,8 Millionen Euro ab. Gegenüber dem Plan 2025 verschlechtert es sich um -102,3 Millionen Euro und gegenüber dem Ist des Vorjahres um -167,5 Millionen Euro. Die ordentlichen Erträge haben sich im Vergleich zu den Vorjahreswerten im Plan um 99,5 Millionen Euro und im Ist um 41,3 Millionen Euro verbessert. Ihnen steht ein Mehraufwand gegenüber, der sich im Vergleich zum Plan um 201,9 Millionen Euro und zum Ist des Vorjahres um 208,8 Millionen Euro erhöht hat. Diese Mehraufwendungen ergeben sich hauptsächlich aus gestiegenen Kosten bei der Kinder-, Familien- und Jugendhilfe, bei weiteren Sozialleistungen sowie gestiegenen Kosten im Personalbereich.
Das Vermögen der Stadt Essen entspricht der Bilanzsumme zum 31.12.2025 und beträgt 7.442,3 Millionen Euro. Der Bestand der Verbindlichkeiten aus Liquiditätskrediten ist in 2025 um -40,9 Millionen Euro wieder rück läufig. Um +265,2 Millionen Euro erhöhte sich in 2025 dagegen weiterhin deutlich der Bestand der Investitionskredite.
Das Eigenkapital der Stadt Essen weist zum 31.12.2025 einen Bestand in Höhe von 184,3 Millionen Euro (Vorjahr: 15,9 Mio. EUR) aus. Der Bestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 168,4 Millionen Euro erhöht.
Der eingebrachte Jahresabschluss wird nun dem Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Essen zur Prüfung zugeleitet. Im Herbst wird dem Rat das Ergebnis der Prüfung mitgeteilt.
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