Baumaßnahmen in Essener Schulen in den Sommerferien

23.07.2026

In jedem Jahr nutzt die Stadt Essen den ferienbedingten Leerstand der Schulgebäude, um notwendige Baumaßnahmen durchzuführen. Viele Arbeiten sind mit Lärm und Schmutz verbunden und können deshalb während der Unterrichtszeit nur eingeschränkt erfolgen. Insgesamt investiert die Stadt Essen in diesem Jahr rund 25,6 Millionen Euro in 65 Infrastrukturmaßnahmen an Schulen während der Sommerferien.

Mit Beginn der diesjährigen Sommerferien starteten an Essener Schulen 31 reine Instandsetzungsmaßnahmen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, darunter Malerarbeiten, Sanierungen und Erneuerungen von Böden sowie Arbeiten im Rahmen der Schadstoffsanierung. Darüber hinaus wurden 34 große Baumaßnahmen bewusst auf den Zeitraum der Sommerferien abgestimmt. Sie umfassen unter anderem Rückbau- und Erneuerungsarbeiten.

31 Instandsetzungsmaßnahmen in den Sommerferien

Von den 31 Instandsetzungsmaßnahmen werden nach aktuellem Stand 28 bereits während der Sommerferien und damit rechtzeitig zum Schulstart abgeschlossen.

So finden beispielsweise in der Ardeyschule in Rellinghausen Arbeiten an der Decke im Lehrerzimmer mit Kosten in Höhe von 25.000 Euro statt. In der Grundschule Bedingrade werden für rund 13.000 Euro Akustikdecken und Schallschutztüren eingebaut. Sowohl in der Bardelebenschule in Holsterhausen, der Theodor-Heuss-Schule in Bergerhausen als auch im Haus des Lernens in Haarzopf werden Malerarbeiten mit Gesamtkosten von rund 22.000 Euro durchgeführt. Darüber hinaus werden in der Bertha-von-Suttner-Realschule in Rüttenscheid, der Nikolausschule in Stoppenberg sowie der Joachimschule in Kray Böden für insgesamt rund 69.000 Euro saniert.

Weitere Instandsetzungen

Zum Ferienbeginn starteten zudem drei Instandsetzungsmaßnahmen, die aufgrund ihres Umfangs über die Sommerferien hinaus fortgeführt werden. Bei planmäßigem Verlauf sind für den Schulbetrieb keine größeren Einschränkungen zu erwarten. Die notwendigen Abstimmungen mit den Schulen erfolgen bereits zum Ende der Ferien.

Zu diesen Maßnahmen zählen die Beseitigung eines Wasserschadens in der Hüttmannschule in Altendorf, Ausschachtungs- und Abdichtungsarbeiten im Außenbereich der Realschule am Schloß Borbeck sowie die Sanierung der Lehrer-WCs an der Ludgerusschule in Werden. Die Gesamtkosten dieser drei Projekte belaufen sich auf rund 70.000 Euro.

34 größere Baumaßnahmen starten rund um die Ferien

Zusätzlich beginnen während und rund um die Sommerferien 34 größere Baumaßnahmen. Neun davon sollen voraussichtlich bereits innerhalb der Ferien abgeschlossen werden.

Hierzu zählt unter anderem die Sanierung der Auladecke an der UNESCO-Schule im Südviertel einschließlich der Beseitigung von Unfallgefahren. Die Fertigstellung ist noch während der Sommerferien vorgesehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 110.000 Euro.

An der Bonifaciusschule in Kray werden die Lehrküche sowie die Räume des Offenen Ganztags saniert. Hierfür investiert die Stadt rund 200.000 Euro.

Großprojekte des Schulbaus werden fortgesetzt

Neben den Maßnahmen, die gezielt für die Sommerferien geplant wurden, laufen auch zahlreiche größere Schulbauprojekte weiter. Dazu gehören unter anderem die Sanierung der Alfriedschule in Frintrop, die Maßnahmen aus dem Turnhallensanierungspaket sowie die fortlaufende Sanierung der Schultoiletten.

Fertigstellungen zum Schulstart

Zwei große Projekte werden zu Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen. So geht der Neubau der Tiegelschule im Nordviertel voraussichtlich Anfang September in die Nutzung über. Mit Kosten von rund 32 Millionen Euro steht den Grundschulkindern dann eine neue und moderne Schule zur Verfügung.

Ebenfalls Anfang/Mitte September soll der Interims-Modulbau des Leibniz-Gymnasiums in Altenessen an der Mallinckrodtstraße an den Start gehen. Hier liegen die Kosten bei rund 5,3 Millionen Euro.

Weitere Informationen zum Schul(aus)bau in Essen finden Interessierte auf www.essen.de/machtschule.

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