Bau- und Baubeginn für die Neugestaltung des Barbarossaplatzes beschlossen

16.09.2026

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Geplant sind unter anderem neue Grün- und Aufenthaltsflächen, ein Bürgerforum, eine Promenade und ein Wasserspiel.
  • Die Umsetzung soll Anfang 2007 starten, in mehreren Bauabschnitten erfolgen und voraussichtlich Ende 2028 abgeschlossen sein. Auch ÖPNV, Rad- und Fußverkehr werden neu geordnet und barrierefrei ausgebaut.
  • Die Gesamtkosten liegen derzeit bei rund 8,37 Millionen Euro. Die Maßnahme wird unter anderem über das Bund-Länder-Programm "Sozialer Zusammenhalt“ gefördert.

Der Rat der Stadt Essen hat in seiner heutigen Sitzung (16.09.) den Bau und den Baubeginn für die Umgestaltung des Barbarossaplatzes im Stadtteil Stoppenberg beschlossen. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2027 starten und voraussichtlich bis Ende 2028 dauern. Aus dem heute größtenteils versiegelten und vom Autoverkehr geprägten Platz soll eine grüne, weitgehend autofreie Mitte des Stadtteils mit neuen Aufenthalts- und Begegnungsmöglichkeiten entstehen.

Was ist für den Barbarossaplatz geplant?

Die Neugestaltung basiert auf dem Siegerentwurf "Die neue grüne Mitte Stoppenbergs" des 2024 von der Stadt Essen ausgerufenen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb zur Umgestaltung des Platzes. Vorgesehen sind unter anderem ein Bürgerforum, der Barbarossagarten mit Rasen- und Grünflächen sowie eine Promenade entlang der Thomaskirche. Entsiegelung sowie zusätzliche Begrünung und ein Wasserspiel sollen den Platz ökologisch aufwerten und die Aufenthaltsqualität verbessern.

Auch die Verkehrssituation wird neu geordnet. Der ÖPNV wird barrierefrei ausgebaut, die Hauptroute des Radverkehrs angepasst und die Wegebeziehungen für Fußgänger*innen verbessert. Insgesamt sollen künftig 67 Pkw-Stellplätze zur Verfügung stehen.

Wann beginnen die Bauarbeiten?

Der Baubeginn ist für Anfang 2027 vorgesehen. Die Umsetzung soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen und voraussichtlich Ende 2028 abgeschlossen sein.

Wie hoch sind die Kosten?

Für die Umgestaltung sind derzeit Gesamtkosten von rund 8,37 Millionen Euro veranschlagt. Darin enthalten sind rund 6,38 Millionen Euro für die Baukosten und 940.000 Euro für Ingenieurverträge einschließlich Planungskosten. Hinzu kommen Sicherheitszuschläge, die für mögliche Mehrkosten während der Bauphase eingeplant sind.

Die Kosten liegen damit rund 2,15 Millionen Euro über der ursprünglichen Kostenschätzung.

Warum sind die Kosten höher?

Grund für die höheren Kosten sind insbesondere die inzwischen konkretisierte Planung und die damit verbundene detailliertere Kostenermittlung. Unter anderem wurden Kosten für Beleuchtung und Lichtsignalanlagen sowie zusätzliche Anforderungen an die Barrierefreiheit, die Gestaltung der Verkehrsflächen und die Baubegleitung berücksichtigt.

Wie wird die Maßnahme finanziert?

Die Stadt Essen erhält für die Maßnahme Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Sozialer Zusammenhalt“ Für die Maßnahme sind zuwendungsfähige Ausgaben von bis zu 6,809 Millionen Euro vorgesehen. Davon sollen 80 Prozent durch die Fördermittel des Programms finanziert werden. Ein Teil der Mittel wurde bereits im August 2025 bewilligt. Die noch ausstehenden Fördermittel wurden für 2026 beantragt. Eine Bewilligung wird im Laufe des Jahres erwartet.

Die für die Stadt Essen anfallenden Kosten können sich durch weitere Fördermittel, unter anderem für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle, sowie durch die Erstattung von Beitragsausfällen nach dem Kommunalabgabengesetz noch weiter reduzieren. Die genaue Höhe der zu erwartenden Einnahme kann jedoch erst nach Fertigstellung und Abrechnung der Maßnahme beziffert werden.

Weitere Informationen zur Neugestaltung des Barbarossaplatzes erhalten Interessierte aus der Vorlage 1253/2026/6 .

Herausgegeben von:

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45121 Essen
Telefon: +49 201 88-0 (ServiceCenter Essen)
E-Mail: presse@essen.de
URL: www.essen.de/presse


Visualisierug der Neugestaltung des Barbarossaplatzes: Siegerentwurf unter dem Motto "Die neue grüne Mitte Stoppenbergs" vom Team Greenbox Landschaftsarchitekten aus Köln zusammen mit BPR Ingenieure GmbH & Co. KG aus Essen.