Eröffnung des ersten Deutsch-Tunesischen Wirtschaftsforums in Essen
Stahlbucheintrag durch den Tunesischen Botschafter Wacef Chiha
18.09.2026
Hinweis an die Redaktionen: Diese Pressemitteilung wurde am Freitag (18.09.) aktualisiert.
Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete am Donnerstag, 17. September, im Essener Rathaus das erste Deutsch-Tunesische Wirtschaftsforum. Über zwei Tage kommen Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Institutionen zusammen, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tunesien zu stärken und neue Impulse für gemeinsame Projekte und Partnerschaften zu setzen.
In diesem Jahr feiern Deutschland und Tunesien 70 Jahre diplomatische Beziehungen. Das erste Deutsch-Tunesische Wirtschaftsforum in Essen würdigt dieses Bestehen und soll zugleich die zukünftige wirtschaftliche Zusammenarbeit weiter stärken.
"Unsere Länder sind nicht nur durch eine gemeinsame Geschichte verbunden, sondern auch durch eine gemeinsame Zukunft. Das Deutsch-Tunesische Wirtschaftsforum bietet eine Plattform, um diese Verbindung auch wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Essen steht dabei für erfolgreichen Wandel und einen international ausgerichteten Wirtschaftsstandort. Ich freue mich, dass wir Vertreterinnen und Vertreter aus Tunesien und Deutschland hier zusammenbringen, um voneinander zu lernen, Impulse zu setzen und neue Partnerschaften zu knüpfen", so Thomas Kufen.
Diskussionen, Workshops und Stahlbucheintrag
Im Mittelpunkt des zweitägigen Wirtschaftsforums stehen Paneldiskussionen und interaktive Workshops. Thematisiert werden unter anderem die Gesundheitswirtschaft, Digitalisierung, nachhaltige Transformation sowie Fragen des Arbeitsmarktes und der Fachkräftesicherung. Damit bietet das Forum Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Herausforderungen und gemeinsame wirtschaftliche Potenziale. Zudem erfolgte im Zuge des Wirtschaftsforums auch der Eintrag des Botschafters der Republik Tunesien, Wacef Chiha, in das Stahlbuch der Stadt Essen.
Zum Stahlbuch der Stadt Essen
Das Stahlbuch der Stadt Essen wurde im Jahr 1934 von der Buchbinderin Frida Schoy angefertigt. Die Buchdeckel wurden von der Firma Fried. Krupp aus modernem Chrom-Nickel-Stahl hergestellt. Die Goldschmiedemeisterin Sigrid Keetmann fertigte für das Stahlbuch das Stadtwappen als Emaillearbeit an. Nach dem Ende des Dritten Reiches wurde unter Verwendung der alten Deckel das Stahlbuch neu begonnen. Die alten Seiten mit den Eintragungen aus der NS-Zeit befinden sich heute im Haus der Essener Geschichte.
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