Schuleinpendler*innen und Schulauspendler*innen

Eine Analyse des Mobilitätsverhaltens von Schülerinnen und Schülern in Essen

Beiträge zur Stadtforschung 74 - Juni 2020

Erstmalig wurden Zahlen zu Schulein- und -auspendler*innen für das Schuljahr 2018/2019 aus der amtlichen Schulstatistik zum Stichtag 15.10.2018 ausgewertet.
Nach Aufhebung der Schuleinzugsgebiete zum Schuljahr 2007/2008 haben die Eltern eine freie Schulwahl für ihre Kinder. Dies führt nicht nur innerhalb des Essener Stadtgebietes zu Pendlerströmen zwischen Stadtteilen, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus.
Die Stadt Essen stellt mit ihrer Schullandschaft ein gutes und vielfältiges Schulangebot bereit. Der hohe Anteil von Einpendlerinnen und Einpendlern spricht für ein attraktives Angebot für Schülerinnen und Schüler, die außerhalb des Stadtgebiets leben. Dies zeigt sich besonders im positiven Schulpendlersaldo im Schuljahr 2018/19 von + 823 an allgemeinbildenden Schulen und + 5.008 an Berufskollegs.
Eine differenzierte Analyse nach Schulstufen, Schulformen sowie Herkunfts- und Zielgebieten der Schuleinpendler*innen und –auspendler*innen finden Sie in dem vorliegenden Bericht.

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