Waldthausenpark

Im Jahr 2018 wurde für die Stadtteile Mitte und Ost das Integrierte Entwicklungskonzept Soziale Stadt Essen Mitte/Ost (IEK Essen Mitte/Ost) gemäß § 171 e Baugesetzbuch (BauGB) aufgestellt, in welchem Entwicklungsschwerpunkte zur Klimaanpassung, Wohnumfeldverbesserung und sukzessiven Durchgrünung der Stadtteile beschrieben werden.

Eine der im Integrierten Entwicklungskonzept enthaltenen Maßnahme ist die Umgestaltung des Waldthausenparks. Diese ist im Zusammenhang mit weiteren Grünaufwertungen (Elisenplatz) in den beiden Stadtteilen zu sehen, die ebenfalls Teil des IEK Essen Mitte/Ost sind.

Der Waldthausenpark liegt im Westen der Essener Innenstadt an der Grenze zwischen den Stadtteilen Stadtkern und Westviertel. Mit rund 7.000 m² ist er die einzige zusammenhängende Grünanlage in der stark verdichteten Innenstadt.

Planung

Im Juni 2019 wurden in einer breiten Akteurs- und Bürgerveranstaltung Ideen und Nutzungswünsche ermittelt, die in die Gestaltung des Entwurfs eingeflossen sind.

Mit der Umgestaltung des Waldthausenparks soll der bestehenden Unterversorgung an Spiel- und Freiflächen in der Innenstadt durch Schaffung eines attraktiven Aufenthaltsortes mit vielseitigen Angeboten für Spiel und Erholung begegnet werden.

Es ist vorgesehen, das dichte und wilde Strauchwerk gezielt zu entfernen, sowie einzelne, nicht mehr vitale Gehölze punktuell zu entnehmen. Dies wird Transparenz schaffen, Angsträume verhindern und der unerwünschten Müllablagerung entgegen wirken. Zusätzliche Mülleimer sollen die Sauberkeit im Park weiter verbessern. Es werden zusätzliche Sitzplätze geschaffen und die Aufenthaltsqualität mit dem Einsatz von Stauden, Kleinsträuchern und Blütensträuchern im Park gesteigert.

Umsetzung

Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen ist für 2021 bis 2022 geplant.

Förderung

Die Planungs- und Herstellungskosten der Umgestaltung des Waldthausenparks werden aus Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie unter Einsatz von Landes- und Bundesmitteln aus dem Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ (ehem. Soziale Stadt) gefördert.

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