Geschichte des Stadtteils Freisenbruch

Namenserklärung

Im 11. Jahrhundert Friesenbroke genannt. Die Bedeutung für Friese oder Friesen ist wahrscheinlich. Sicher ist Bruch für Moor oder sumpfiges Gelände.

Erstmals urkundlich erwähnt

Die Bauernschaft Freisenbruch würde 1047 im Verzeichnis der Abtei Werden erwähnt.

Gehört zu Essen seit

1. August 1929

Stadtteilwappen Freisenbruch


Die drei Schilfrohrkolben sind Hinweis auf die Bodenbeschaffenheit (Moor). Freisenbruch war bis 1885 eine der vier märkischen Gemeinden. Der Hof Freisenbruch war an die Grafschaft Mark grundsteuerpflichtig. Daran erinnert der mit dem märkischen Schach belegte gebrochene Sparren.

(Johann Rainer Bausch: Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile)

Historie

Freisenbruch gehörte wie auch Eiberg und Horst ab 1920 zum Amt Königssteele, das zusammen mit der Stadt Steele 1929 in die Stadt Essen eingemeindet wurde.

Bergbau

Mitte des 18. Jahrhunderts gab es schon mehrere Schachtanlagen auf dem Gebiet von Freisenbruch und Eiberg. Mit der Zeche Eiberg wurde aber 1914 das letzte Bergwerk geschlossen, aus dem zwischen 1951 und 1968 doch nochmals Kohle gefördert wurde.

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