Geschichte des Stadtteils Schonnebeck

Namenserklärung

Der Name Schonnebeck wird hergeleitet von "schöner Bach" beziehungsweise "schöne Becke".

Erstmals urkundlich erwähnt

1242

Gehört zu Essen seit

1. August 1929

Stadtteilwappen


In Rot ist ein rechtsschräger goldener (gelber) Wellenbalken und darüber schräglinks eine liegende silberne (weiße) Pferdebremse zu sehen. Darunter befindet sich ein silberner (weißer) sechszackiger Stern.
Der goldene Wellenbalken symbolisiert einen Bach, der für –becke steht.
Die Pferdebremse und der Stern stammen aus dem Wappen der Herren von den Porten zu Dyc, auch Portendiek genannt. Diese hatten in Schonnebeck ein Haus mit Güterbesitz. Dabei steht die Pferdebremse für das Recht der Familie Portendiek zur Nutzung der Wildpferdebahn.

(Johann Rainer Bausch: Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile)

Historie

Schonnebeck gehörte 1808 zur neugegründeten Munizipalität Altenessen und blieb auch Teil dieser als die Umwandlung in eine eigenständige Bürgermeisterei 1813 stattfand.
Ab dem 1. Januar 1874 wurde aus der Bürgermeisterei Altenessen allerdings die Bürgermeisterei Stoppenberg und als ein Teil davon Schonnebeck ausgegliedert. 1929 fand dann die Eingemeindung nach Essen statt.

Geprägt wurde Schonnebeck zu dieser Zeit von landwirtschaftlichen Flächen. Zur Zeit der Industrialisierung wurden diese jedoch oftmals durch die Industrie und vor allem den Bergbau ersetzt, weshalb Schonnebeck auch als Bergbaustadtteil bezeichnet wurde.

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