Referenten und Teilnehmende der Knappmann-Vortragsreihe vor der Grünen Hauptstadt Europas. Referenten und Teilnehmende der Knappmann-Vortragsreihe vor der Grünen Hauptstadt Europas. Von links nach rechts: Dr. Andreas Kipar, Simone Raskob, Moderator Peter Menke, OB Thomas Kufen, Gisela Knappmann, Peter Knappmann, Dr. Martina Oldengott, Dipl. Ing. Friedhelm Terfrüchte, Ralf Hüttemann, Laura Knappmann.

Grüne Expertenrunde diskutierte auf Zollverein

Knappmann-Vortragsreihe im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas

29.06.2017

„Grüne Landschaften als Wettbewerbsfaktor der Ruhrmetropol-Region“ – unter dieser Überschrift diskutierten heute namhafte Referenten mit rund 300 Teilnehmenden auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Der Gedankenaustausch war Teil einer seit 2012 bestehenden und vom Landschaftsbauer Peter Knappmann initiierten Vortragsreihe. Die diesjährige Veranstaltung fand in Kooperation mit der Grünen Hauptstadt Europas in Essen statt.

Die Idee hinter der Expertenrunde ist, bei Impulsvorträgen Einblicke in den Arbeitsalltag von Fachleuten aus Landschaftsbau und -architektur oder Stadtentwicklung zu geben. Gemeinsam mit den Anwesenden soll außerdem ein Blick über den eigenen Tellerrand gewagt werden. Dabei widmete sich die diesjährige Veranstaltung im Schwerpunkt der Entwicklung grüner Infrastruktur im Ruhrgebiet. „Heute sehen wir ein grünes Bild der Stadt Essen, das es so vor 20 Jahren noch nicht gab“, sagte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen in seinem Grußwort. Er betonte anschließend die Bedeutung der Bürgerinnen und Bürger für die Entwicklung hin zu Europas grüner Metropole: „Diesen Wandel haben wir vor allem dem Engagement der Essenerinnen und Essenern, auch im Rahmen der aktuellen Bürgerprojekte der Grünen Hauptstadt, zu verdanken.“

Simone Raskob, Projektleiterin Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 sowie Essens Umwelt- und Baudezernentin, machte den Fortschritt an einem weiteren Schwerpunkt fest: „Grün ist für uns ein wesentlicher Motor der Stadtentwicklung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber vor allem die konsequente Vernetzung von Projekten über die Jahre hinweg. So konnte in Essen aus Bausteinen wie etwa dem Krupp-Park, den Klein- und Gemeinschaftsgärten oder dem Großprojekt Emscher-Renaturierung sowie vieler weiterer eine Grüne Hauptstadt Europas entstehen.“

Beginn einer grünen Dekade

Einig waren sich die Beteiligten darin, dass die Grüne Hauptstadt Europas der Beginn einer grünen Dekade von 2017 bis 2027 ist, in der die ganze Region sich weiterentwickelt: Der Emscherumbau ist 2020 abgeschlossen, im Jahr 2022 findet die Ergebnispräsentation der KlimaExpo.NRW statt und im Dezember 2016 erhielt die Region den Zuschlag für die Internationale Gartenausstellung 2027.

Alle Referenten:

Simone Raskob (Projektleiterin Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017 sowie Essens Umwelt- und Baudezernentin), Dr. Martina Oldengott (Strategische Raumentwicklung, Emschergenossenschaft), Dipl. Ing. Friedhelm Terfrüchte (Planungsbüro DTP), Ralf Hüttemann (Bereichsleiter, RAG Montan Immobilien) sowie Landschaftsarchitekt Dr. Andreas Kipar (LAND Srl) und Gastgeber Peter Knappmann.

Herausgeber:

Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
Ein Projekt der Stadt Essen
Brunnenstr. 8
45128 Essen
Telefon: +49 201 88 82301
Fax: +49 201 88 9182309
E-Mail: media@egc2017.essen.de
URL: www.essengreen.capital

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