Oberbürgermeister Thomas Kufen (rechts) und Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der innogy SE kurz vor der Schiffstaufe der „MS innogy“. Oberbürgermeister Thomas Kufen (rechts) und Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der innogy SE kurz vor der Schiffstaufe der "MS innogy". Foto: Peter Prengel

Die kleine Paula tauft die "MS innogy". Die kleine Paula tauft die "MS innogy". Foto: Peter Prengel

Erste Fahrt der "MS innogy" nach der Schiffstaufe mit Ehrengästen und Pressevertretern. Erste Fahrt der "MS innogy" nach der Schiffstaufe mit Ehrengästen und Pressevertretern. Foto: Peter Prengel

Zukunft ahoi! Grüne Hauptstadt-Schiff schippert mit Methanolantrieb über den Baldeneysee

Greenfuel-Schiff auf den Namen MS innogy getauft

25.08.2017

Heute (25.8.) erlebte der neuste Zuwachs der Weißen Flotte Baldeney GmbH seine offizielle Jungfernfahrt auf dem Baldeneysee – und das besonders emissionsarm: Die MS innogy, ein gemeinsames Projekt der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 und ihres Hauptsponsors innogy SE, ist das deutschlandweit erste Fahrgastschiff, das mit einer Methanol-Brennstoffzelle angetrieben wird. Zahlreiche geladene Gäste und Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich bei einer Fahrt davon zu überzeugen, dass auch Mobilität auf dem Wasser nachhaltig sein kann.

"Ich bin sehr stolz darauf, dass Essen als Grüne Hauptstadt Europas wieder Vorreiter ist: Wir setzen gemeinsam mit innogy und der Weißen Flotte Baldeney auf eine grüne Zukunft der Fahrgastschifffahrt. Von den Erfahrungen, die hier in Essen gesammelt werden, werden andere Städte und Länder profitieren", sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Das 2006 gebaute Fahrgastschiff stammt aus der Nähe von Lübeck und schipperte dort fast elf Jahre konventionell mit Dieselmotor über die Ratzeburger Seen. Im März 2017 wurde es schließlich von der Grünen Hauptstadt und innogy finanziert, in die Lux-Werft in Mondorf am Rhein überführt und technisch umgerüstet. "Die MS innogy ist ein Leuchtturmprojekt der Grünen Hauptstadt, das ganz klar auf Nachhaltigkeit setzt. Wir wollen in diesem Jahr Impulsgeber sein für eine urbane Mobilität der Zukunft – und dazu gehört auch, dass wir erneuerbare Energien in den Fokus rücken", sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.

Besucherpavillon informiert über Methanolproduktion

Direkt am Baldeneysee, unweit des innogy-Wasserkraftwerks, wird Methanol, ein flüssiger Alkohol mit sehr hoher Energiedichte, im innogy-Besucherpavillon erzeugt. Eine Anlage filtert dort Kohlendioxid aus der Luft und wandelt es mithilfe von Strom und Wasser zu Methanol um. Die Brennstoffzelle auf dem Schiff nutzt dann das Methanol zur Stromerzeugung: Sie speist einen Elektromotor. Das Verfahren ist CO2-neutral, denn der Schiffsmotor setzt exakt so viel CO2 frei, wie zuvor für die Methanol-Herstellung aus der Luft gefiltert wurde. Und sollte der Methanol-Antrieb, der sich noch in der Testphase befindet, während der Fahrt ausfallen, übernimmt ein Dieselmotor neuester Generation und mit modernster Filtertechnik dessen Aufgabe. Die Bürgerinnen und Bürger können sich in einem Besucherpavillon am Wehr über das Projekt informieren.

Weiße Flotte bietet Premierenfahrten zum Sonderpreis

Die Weiße Flotte Baldeney bietet im Jahr der Grünen Hauptstadt zahlreiche öffentliche Fahrten an, damit die Bürgerinnen und Bürger und Gäste der Stadt die MS innogy erleben können: Darunter sind 50-minütige Seerundfahrten, Ruhrrundfahrten mit Schleusung, zweistündige Fahrten von Kupferdreh, ruhraufwärts an der Heisinger Aue und Überruhr vorbei zur Zornigen Ameise und eine Kaffeefahrt mit Schleusung vom Anleger Hügel nach Kettwig.

Ein besonderes Angebot erwartet alle Interessierten am Sonntag, 27. August 2017: Dann fährt die MS innogy ab Anleger Hügel jeweils um 11:30 Uhr, 12:30 Uhr, 13:30 Uhr, 14:30 Uhr, 15:30 Uhr und 16:30 Uhr zum Sonderpreis von 5 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder.

Über Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017:
Am 18. Juni 2015 hat die Europäische Kommission der Stadt Essen den Titel "Grüne Hauptstadt Europas 2017" verliehen. Mit dem Titel wird eine europäische Stadt ausgezeichnet, die nachweislich hohe Umweltstandards erreicht hat und fortlaufend ehrgeizige Ziele für die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verfolgt. Essen ist die grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen und drittgrünste in ganz Deutschland. Im Grüne Hauptstadt-Jahr werden zahlreiche Veranstaltungen, Kongresse und Bürgerprojekte stattfinden, um nachhaltige Prozesse und Entwicklungen anzustoßen, die dauerhaft die Lebensqualität der Stadt Essen sichern und verbessern. Dabei ist die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger von entscheidender Bedeutung. Die Stadt Essen, die als einzige europäische Stadt die Titel Kulturhauptstadt (2010) und Grüne Hauptstadt Europas trägt, startet 2017 in eine Grüne Dekade: Der Emscherumbau wird 2020 abgeschlossen sein, im Jahr 2022 findet die Ergebnispräsentation der KlimaExpo.NRW statt und im Dezember erhielt die Region den Zuschlag für die Internationale Gartenausstellung 2027.

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