Foto: Der Japanbeauftragte des UK Essen Prof. Wolfgang Sauerwein (Mitte) führt die japanische Delegation durch das Westdeutsche Protonentherapiezentrum (WPE). Hier zeigt er Bestrahlungsmasken von Patienten. Der Japanbeauftragte des UK Essen Prof. Wolfgang Sauerwein (Mitte) führt die japanische Delegation durch das Westdeutsche Protonentherapiezentrum (WPE). Hier zeigt er Bestrahlungsmasken von Patienten. (Foto: Universitätsklinikum Essen)

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Japanische Delegation besucht das Universitätsklinikum Essen

30.08.2017

Eine japanische Delegation aus Fukushima besucht heute das UK Essen. Begrüßt wurde die zehnköpfige Gruppe, geleitet von Vizegouverneur Hata und dem Oberbürgermeister Shinagawa der Stadt Koriyama, vom Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Jochen Werner. Danach besichtigten sie auf dem Weg zum Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE) die Baustellen auf dem Gelände des Klinikums – darunter die neue Kinderklinik.

In einer halbstündigen Führung durch das WPE wurden weitere Kooperationsmöglichkeiten mit dem Southern Tohoku General Hospital (STGH) in Koriyama aufgezeigt – mit dem das Universitätsklinikum Essen bereits vor zwei Jahren einen Vertrag zur Zusammenarbeit abgeschlossen hat. Das STGH hat neben einer Protonentherapieanlage als einziges Krankenhaus weltweit auch eine Klinik zur Bor-Neutroneneinfangtherapie. „Allein auf diesem Gebiet ist der internationale Austausch sowohl für uns als auch für unsere japanischen Gäste immer wieder wegweisend“, betont der Japanbeauftragte Prof. Wolfgang Sauerwein.

Die japanische Delegation kommt für zwei Tage nach NRW, um ein Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Wirtschaftsministerium über eine Kooperation in der Medizintechnik zu unterzeichnen. Außerdem soll beim Besuch bei der Stadt Essen ein Freundschaftsabkommen zwischen den Städten Koriyama und Essen vorbereitet werden. Dieses wird dann beim nächsten Kongresses Anfang Dezember in Koriyama unterzeichnet, der der gemeinsam vom STGH und UK Essen und organisiert wird.

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