Foto v.l.n.r.: Parkinsonspezialist Prof. Dr. Stephan Klebe, Prof. Dr. Bernhard Horsthemke, Direktor der Humangenetik, Neurogenetikerin Prof. Dr. Christel Depienne und der Direktor der Klinik für Neurologie Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz Foto v.l.n.r.: Parkinsonspezialist Prof. Dr. Stephan Klebe, Prof. Dr. Bernhard Horsthemke, Direktor der Humangenetik, Neurogenetikerin Prof. Dr. Christel Depienne und der Direktor der Klinik für Neurologie Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz (Foto: Universitätsklinikum Essen)

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Neuer Parkinson-Spezialist und Neurogenetikerin am Essener Universitätsklinikum

11.09.2017

Die Neurologische Universitätsklinik Essen baut ihr Behandlungsangebot weiter aus und richtet eine Abteilung für Patienten mit idiopathischem Parkinsonsyndrom und anderen neurodegenerativen Erkrankungen ein. Neuer Bereichsleiter wird Prof. Stephan Klebe, der vom Uniklinikum Freiburg nach Essen wechselt. Ausgebildet wurde Klebe an den Universitäten Kiel und Würzburg, die beide zu den weltweit führenden Parkinsonkliniken zählen. Parallel folgte seine Frau Christel Depienne dem Ruf auf eine Professur für Neurogenetik am Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Essen.

Christel Depienne arbeitete früher u.a. in Paris und Straßburg und hat sich auf den genetischen Hintergrund von erblichen neurologischen Erkrankungen und Entwicklungsstörungen spezialisiert. "Ich bin sehr froh, dass mit Stephan Klebe und Christel Depienne zwei ausgewiesene Experten auf dem sich rapide entwickelnden Feld der neurodegenerativen und neurogenetischen Erkrankungen nach Essen geholt wurden. Damit setzen wir an der Klinik für Neurologie konsequent unseren Weg fort, eigenständige Spezialbereiche zu schaffen. Nur so können wir bei allen Erkrankungen des Nervensystems immer auf dem allerneuesten Stand bleiben", so Prof. Christoph Kleinschnitz, Direktor der Klinik für Neurologie.

"Mein Ziel ist es, das Universitätsklinikum Essen zu einem führenden Behandlungszentrum für Patienten mit idiopathischem Parkinsonsyndrom und erblichen neurologischen Erkrankungen zu machen. Dazu werden wir eigene neue Forschungsansätze verfolgen und in die klinische Praxis bringen", freut sich Klebe auf seine neue Aufgabe.

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