Foto: Alfred Jauernig wird von Priv.-Doz. Dr. med. Helmut Frohnhofen betreut Alfred Jauernig wird von Priv.-Doz. Dr. med. Helmut Frohnhofen betreut (Foto: Alfried Krupp Krankenhaus)

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Autonomie bedeutet Lebensqualität.

Die Abteilung für Altersmedizin am Alfried Krupp Krankenhaus bietet älteren Patienten eine individuelle und wertschätzende Versorgung.

21.09.2017

Alfred Jauernig ist 85 Jahre alt und hat eine "große Operation" hinter sich. "Ein Krebsgeschwulst an der Bauchspeicheldrüse musste entfernt werden", sagt er ernst. Nach Abschluss der erfolgreichen chirurgischen Behandlung in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie wurde er in die Abteilung für Altersmedizin verlegt und seine Therapie übergangslos weitergeführt. "Dieses Konzept war mein Segen", sagt er mit Tränen in den Augen, besser können Kliniken nicht zusammenarbeiten.

Manche Menschen verfügen bis ins hohe Lebensalter über eine sehr gute körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, die ihnen ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Bei anderen ist es notwendig, aktiv zu unterstützen, zu trainieren und zu therapieren, um besonders nach Operationen Eigenständigkeit und Lebensqualität zu erhalten oder wieder herzustellen.

"Dabei besteht die hohe Kunst, einer altersmedizinischen Behandlung genau darin, das Notwendige und Wirksame zu tun und Fragliches, Belastendes oder Unsicheres zu unterlassen", bringt es der Leiter der Abteilung Priv.-Doz. Dr. med. Helmut Frohnhofen auf den Punkt.

Voraussetzungen dafür seien eine umfassende internistische Diagnostik, ein optimales therapeutisches Angebot und ein gelebtes aktivierendes Pflegekonzept. "Kurz, ein ganzheitliches Diagnose- und Therapiekonzept, das wir an den Leitlinien und Standards der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie ausrichten", so der Facharzt.

Altersmedizinisch geschulte Pflegkräfte und Therapeuten betreuen die Patienten rund um die Uhr - gerade auch in gesundheitlich kritischen Phasen. Durch die Kombination aus medizinischer Behandlung und Rehabilitation können oftmals Langzeitfolgen von Erkrankungen verhindert werden und ermöglichen am Ende des Aufenthaltes eine Rückkehr in die eigenen vier Wände.

Alfred Jauernig sieht den Erfolg der Therapie. Dass seine Frau sogar gemeinsam mit ihm in das Patientenzimmer einziehen (Rooming-in) und ihn bei allem begleiten konnte, hat ihm das erforderliche Vertrauen gegeben, alle Kräfte zu mobilisieren. "Ich kann heute wieder laufen", sagt er mit einem Lachen, "wir können nach Hause". Und seine Frau ergänzt: "Eine bessere Behandlung hätten wir uns nicht wünschen können. Therapeutisch und menschlich. Ärzte und Pflege sind große Klasse hier."

Was keiner mitbekam: Im Stillen feierten die beiden Ihre Diamanthochzeit auf der Station.

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