Foto: Dr. med. Tarek Azhari, Leitender Arzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Marienhospital Altenessen und St. Vincenz Krankenhaus Dr. med. Tarek Azhari, Leitender Arzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Marienhospital Altenessen und St. Vincenz Krankenhaus (Foto: Katholisches Klinikum Essen)

Foto: PD Dr. med. Olaf Guckelberger PD Dr. med. Olaf Guckelberger (Foto: Katholisches Klinikum Essen)

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Moderne Behandlungsverfahren bei Durchblutungsstörungen in den Beinen

Vortrag klärt über moderne Therapie bei Gefäßleiden auf

05.10.2017

"Durchblutungsstörungen in den Beinen – aktuelle minimal-invasive, bildgesteuerte und operative Behandlungsverfahren" lautet das Thema des Vortragabends des Katholischen Klinikums Essen am Dienstag, 10. Oktober, 18.00 Uhr, im Kommunikations- und Gesundheitszentrum (6. OG) des Marienhospitals Altenessen.

Im Rahmen der aktuellen Vortragsreihe referiert Dr. Tarek Azhari, Leitender Arzt der Radiologischen Klinik I für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Marienhospital und am St. Vincenz Krankenhaus, über die Diagnostik und minimalinvasive Behandlung dieses weit verbreiteten Beschwerdebildes.

PD Dr. Olaf Guckelberger, Leitender Arzt der Chirurgischen Klinik I für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Marienhospital und am Philippusstift, wird dazu den Stellenwert einer modernen Gefäß- und Bypasschirurgie erläutern. Im anschließenden Gespräch beantworten die erfahrenen Referenten die Fragen ihrer Zuhörer.

Ohne moderne bildgebende Verfahren wären minimalinvasive Eingriffe nicht möglich. Selbst fortgeschrittene Gefäßverschlüsse können heute präzise dargestellt und bei geringer Belastung mit feinsten Kathetern geöffnet werden. Wenn erforderlich, werden die rekanalisierten Gefäße anschließend mit Stents von innen abgestützt. Durchblutungsstörungen im Oberschenkelgefäßbereich und in den Unterschenkeln können auf diese Weise dauerhaft behoben werden. Dr. Tarek Azhari: "Angesichts von tausenden Amputationen jährlich ist das ein kaum zu unterschätzender Fortschritt, der viele Patienten wieder hoffen lässt."

Die Gefäßchirurgie tritt mit ihren modernen Verfahren immer dann in Erscheinung, wenn die Möglichkeiten der minimalinvasiven Behandlungen ausgeschöpft sind oder durch einen gefäß-chirurgischen Eingriff ergänzt werden müssen. Selten ist der Bypass von Beginn an die bessere Alternative. "Die Amputation ist jedoch auch für den Chirurgen die letzte Möglichkeit" sagt PD Dr. Olaf Guckelberger. Das 'A' und 'O' der modernen Gefäßmedizin ist die enge Absprache in der interdisziplinären Angiokonferenz des Katholischen Klinikums Essen, um für jeden Patienten ein individuelles Konzept zu entwickeln.

Die Vortragsveranstaltung findet im Rahmen der Patientenhochschule statt, ist aber öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Falls Sie einen Sitzplatz brauchen, können Sie sich unter der Telefonnummer 0201 6400-1021 anmelden oder direkt online unter http://gesundinessen.de/patientenhochschule/aktuelle_vorlesungen/.

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