Foto: V.l.n.r.: A. Alexander Toth (Zahnarzt), Jorit Ness (Geschäftsführer Stiftung Universitätsmedizin Essen) und Dr. Rainer Kundt (Leitender Amtsarzt Gesundheitsamt Essen) V.l.n.r.: A. Alexander Toth (Zahnarzt), Jorit Ness (Geschäftsführer Stiftung Universitätsmedizin Essen) und Dr. Rainer Kundt (Leitender Amtsarzt Gesundheitsamt Essen) (Foto: Universitätsklinikum Essen)

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"Mein Goldstück für ein Goldstück"

Aktion Zahngold für schwerstkranke Kinder

09.10.2017

Mit Zahngold etwas Gutes tun: Diese Idee greift jetzt die Stiftung Universitätsmedizin auf und startet die Aktion "Mein Goldstück für ein Goldstück". Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Essen lädt die Stiftung alle Zahnärzte in Essen ein, mit altem Zahngold Gutes zu bewirken.

"Helfen kann so einfach sein. Indem Sie als Patient Ihr Zahngold spenden! Oder als Zahnarzt Ihre Patienten dazu einladen. Jedes einzelne Gramm kommt den schwerstkranken kleinen Patienten unserer Kinderklinik zugute", betont Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin. Einige Zahnärzte in Essen und Umgebung haben sich schon bereit erklärt, mitzumachen. In ihren Praxen haben sie Sammeldosen aufgestellt, in die die Patienten neben Zahngold auch alten Gold-Schmuck einwerfen können. Möglichst viele weitere Zahnärzte und Patienten sollen diesem positiven Beispiel folgen!

"Frühchen" und schwerstkranke Kinder der Kinderklinik des Universitätsklinikums sollen von den gespendeten Goldstücken profitieren. Die "Elternberatung/Bunter Kreis" ist eines der Projekte, mit denen den kleinsten Patienten dank Spenden über die medizinische Grundversorgung hinaus geholfen werden kann. Sie hilft den kleinen Patienten und ihren Eltern beim Start in ihr gemeinsames neues Leben. Gerade Eltern sind mit dieser Situation meist überfordert; Ängste und Sorgen um das eigene Kind bestimmen den Tag. Vor allem, wenn Sie mit dem Frühchen oder dem kranken Neugeborenen nach Hause kommen, benötigen sie Begleitung. Ihnen steht dann ein multiprofessionelles Team, bestehend aus Ärzten, Kinderkrankenschwestern, Sozialpädagogen und Psychologen mit Rat und Tat zur Seite – vor allem mit einem mobilen Dienst bis zu drei Monaten über den Klinikaufenthalt hinaus. Außerdem werden die Eltern von Beginn an in die Pflege ihres Kindes mit einbezogen, erlenen den Umgang mit ihrem Frühchen oder auch kranken Kind. Gleichzeitig ermöglicht die fachgerechte und nachhaltige Betreuung die Kontrolle und Sicherheit der kleinsten Patienten über die Entlassung hinaus.

Folgende Praxen sammeln in Essen bereits Goldstücke:

  • Dr. Sandra Kolar, Praxis für Zahngesundheit von Dr. A. Toth
  • Wolf-Peter Treis und Torsten Vesz
  • Dr. Dorothee Hartmann
  • Dr. Jürgen Lapsien
  • Außerdem beteiligen sich Dr. Insa Lösche in Mülheim und Dr. Annette Felderhoff-Fischer in München.

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