Foto: Dr. Peter Feldmann Dr. Peter Feldmann (Foto: Katholisches Klinikum Essen GmbH)

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"Künstlicher Gelenkersatz - Wie bereite ich mich vor? Was passiert danach?" Vortrag im Philippusstift

03.11.2017

"Künstlicher Gelenkersatz - Wie bereite ich mich vor? Was passiert danach?" - so lautet das Vortragsthema am Donnerstag, den 9. November um 18.00 Uhr im Vortragssaal im Haus F des Philippusstiftes, Hülsmannstraße 17, in 45355 Essen.

Gelenkverschleiß kann auf Dauer zur Qual werden, führt zu erheblichen Bewegungseinschränkungen und beeinträchtigt so die Lebensqualität spürbar. Ist die Zerstörung des Gelenks so weit fortgeschritten, dass ein gelenkerhaltender Eingriff nicht mehr sinnvoll ist, kann die Implantation einer Gelenkersatzprothese zu deutlichen Verbesserungen führen. Schmerzen lassen nach oder verschwinden nahezu vollständig und die Beweglichkeit nimmt merklich zu.

Chefarzt Dr. med. Peter H. Feldmann aus der Chirurgischen Klinik II (Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Fußchirurgie) des Katholischen Klinikums Essen (KKE) am Philippusstift und am St. Vincenz Krankenhaus spricht an diesem Abend über moderne Entwicklungen und Methoden in der Behandlung des Gelenkverschleißes. Neben den Ursachen und Symptomen der meist sehr schmerzhaften Verschleißveränderungen in den Gelenken geht der renommierte Mediziner dabei insbesondere auf die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Endoprothetik ein, um noch präzisere, verlässlichere Ergebnisse im Sinne der Patienten erzielen zu können, z. B. auf individuell angefertigte Prothesen, Oberflächenersatz, Kurzschaftprothesen, minimalinvasive Operationstechniken oder die Rolle der Computernavigation. Außerdem werden Besonderheiten eines Endoprothetikzentrums erläutert.

Aber es werden auch ganz pragmatische Hinweise gegeben, z. B. zur Vorbereitung, zum Ablauf der Operation, Terminvergabe, Nachbehandlung im Krankenhaus oder Organisation einer möglichen Anschlussheilbehandlung. Im Anschluss an den Vortrag steht der Referent für Fragen der Zuhörer zur Verfügung. Die Teilnahme am Vortragsabend ist kostenlos.

Die Vortragsveranstaltung findet im Rahmen der Patientenhochschule statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer einen Sitzplatz reservieren möchte wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0201 / 6400-1021 anzumelden.

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