Olga Grjasnowa liest aus ihrem neuen Roman "Gott ist nicht schüchtern"

Dienstag, 12. Dezember, um 19:30 Uhr in der Zentralbibliothek. Der Eintritt ist frei.

08.12.2017

Olga Grjasnowa liest am Dienstag, dem 12. Dezember, ab 19:30 Uhr, in der Zentralbibliothek Essen aus ihrem neuen Roman über den Bürgerkrieg in Syrien mit dem Titel "Gott ist nicht schüchtern".

Die Romane der im Jahr 1984 in Baku, Aserbaidschan geborenen Schriftstellerin erinnern immer wieder daran, dass es nicht nur diese eine Welt vor unserer Haustür gibt, sondern sehr viele Welten, und dass es sich lohnt, sie kennenzulernen. Für ihren vielbeachteten Debütroman „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ wurde Olga Grjasnowa mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien 2014 „Die juristische Unschärfe einer Ehe“. Beide Romane wurden für die Bühne dramatisiert.

Die Moderation des Abends übernimmt Dr. Hannes Krauss, Akademischer Rat der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen.

Die Lesung ist eine Veranstaltung im Rahmen des von der Stiftung Mercator geförderten Projekts „Perspektive Studium – Clearingstelle für Geflüchtete“ der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit dem Studiengang „Literatur- und Medienpraxis“.

Mehr zum Roman

Amal und Hammoudi sind jung, schön und privilegiert, und sie glauben an die Revolution in ihrem Land. Doch plötzlich verlieren sie alles und müssen ums Überleben kämpfen. Sie fliehen. Ein erschütterndes, direktes und unvergessliches Buch.

Als die syrische Revolution ausbricht, feiert Amal ihre ersten Erfolge als Schauspielerin und träumt von kommendem Ruhm. Zwei Jahre später wird sie im Ozean treiben, weil das Frachtschiff, auf dem sie nach Europa geschmuggelt werden sollte, untergegangen ist. Sie wird ein Baby retten, das sie fortan ihr Eigen nennen wird.

Hammoudi hat gerade sein Medizinstudium beendet und eine Stelle im besten Krankenhaus von Paris bekommen. Er fährt nach Damaskus, um die letzten Formalitäten zu erledigen. Noch weiß er nicht, dass er seine Verlobte Claire niemals wiedersehen wird. Dass er mit hundert Wildfremden auf einem winzigen Schlauchboot hocken und darauf hoffen wird, lebend auf Lesbos anzukommen. In Berlin werden sich Amal und Hammoudi wiederbegegnen: zwei Menschen, die alles verloren haben und nun von vorn anfangen müssen.

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