Erste Zwischenbilanz nach Sturmtief "Friederike"

18.01.2018

Sturmtief "Friederike" ist weitergezogen und die Stadt Essen zieht eine erste Bilanz zur heutigen (18.1.) Wetterlage mit Orkanböen bis zu 115 Stundenkilometern.

Laut Feuerwehr Essen gibt es mit Stand 17 Uhr keine Verletzten in Essen durch den Sturm!

Es sind allerdings zahlreiche Schäden im gesamten Stadtgebiet gemeldet worden: Bäume sind umgestürzt, Dächer beschädigt, Bauzäune und Schilder umgeweht. Die Aufzählung ist nicht abschließend, die Schadenserhebung durch die Fachbereiche der Stadt Essen laufen auf Hochtouren.

Bislang wurden jedoch keine großen Schäden an städtischen Gebäuden gemeldet– Schulen, KiTas und andere Einrichtungen der Verwaltung können deshalb aller Voraussicht nach morgen zu den gewohnten Zeiten öffnen.

So bei Tageslicht weitere Schäden entdeckt werden, die eine Schließung am morgigen Freitag (19.1.) notwendig machen, wird die Stadt Essen die Öffentlichkeit umgehend informieren. Aktuelle Informationen gibt es auf "Stadt Essen – das Stadtportal", dem offiziellen Facebook-Account der Stadt Essen sowie in den lokalen Medien.

Der Grugapark Essen hat bereits angekündigt, dass er am morgen ganztägig geschlossen bleibt. Neben der Räumung umgestürzter Bäume (Stand um 12:20 Uhr - bereits sieben Stück) müssen auch alle anderen Bäume im Park kontrolliert werden, da es zu vielen Astbrüchen gekommen ist und voraussichtlich noch kommen wird.

Die Forstverwaltung empfiehlt auch in den nächsten Tagen Waldflächen zu meiden sowie im allgemeinen auf herabstürzendes Geäst zu achten, da weiterhin eine Gefahr durch Astbruch besteht. Auf öffentlichen Flächen werden Bäume in den nächsten Tagen durch Grün und Gruga und beauftragte Fachfirmen kontrolliert.

Bisherige Schäden

Bis 16:30 Uhr hat die Immobilienwirtschaft der Stadt Essen folgende Schadensmeldungen entgegengenommen:

An sieben unterschiedlichen Schulstandorten sind insgesamt zehn Bäume umgestürzt, heruntergefallene Dachziegel wurden bisher an zwölf Schulen und an den Rathäusern in Kray und Heisingen gemeldet. An der Johann-Michael-Sailer-Schule in Schonnebeck wurden eine Tür und ein Fenster beschädigt.

Insgesamt waren 435 Kräfte im Einsatz, darunter auch die Freiwilligen Feuerwehren mit 240 Kräften. 80 Kräfte der Berufsfeuerwehr wurden von 25 Helferinnen und Helfern des Technischen Hilfswerks und weiterer Hilfsorganisationen unterstützt. Weitere 90 Helfende kamen vom städtischen Fachbereich Grün und Gruga.

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