Logo der Aktionsgemeinschaft Essen forscht und heilt

DFG-Studie zur Koronargefäß-Verkalkung

Herzinfarktrisiko: Einmal messen genügt

12.03.2018

Gefäßverkalkung erkannt, Gefahr für´s Herz gebannt: Mediziner können mit der Messung des Koronarkalks das individuelle Risiko für einen Herzinfarkt präzise einschätzen. Aber genügt dafür eine Messung oder braucht es regelmäßige Checks? Die Antwort kennen die Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE). Sie stellen ihre Forschung aktuell in der renommierten Fachzeitschrift Circulation vor.

Weiß man um sein individuelles Risiko, kann man bereits im Vorfeld eines möglichen Herzinfarktes gegensteuern und diesen so im besten Falle ganz verhindern. Das Herzinfarkt-Risiko zu erkennen, ist durch die Messung des Koronarkalks heute erprobte Praxis. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Heinz Nixdorf Recall-Studie, die am Universitätsklinikum Essen (UK) durchgeführt wurde. Nun gingen die UDE-Mediziner unterstützt von verschiedenen Kliniken und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) noch einen Schritt weiter. Sie wollten wissen, unter welchen Umständen eine weitere Untersuchung nach fünf Jahren sinnvoll ist.

Die Antwort: Die einmalige Kalkmessung genügt in den meisten Fällen. Sie hilft bereits, Patienten im mittleren Risikobereich besser einschätzen zu können. "Vor diesem Hintergrund kann man Patienten jetzt viel genauer empfehlen, wann eine erneute Kalkmessung sinnvoll ist" resümiert Prof. Dr. Raimund Erbel, einer der Initiatoren der Studie und Senior Scientist am Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE).

"Die Tatsache, dass unser wissenschaftlicher Artikel von einem ausführlichen Editorial führender Wissenschaftler auf diesem Gebiet begleitet wird, betrachte ich als besondere Wertschätzung unserer Arbeit in den letzten 20 Jahre auf diesem Gebiet" freut sich Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Direktor des IMIBE.

Weitere Informationen:
Studie bei Circulation: http://circ.ahajournals.org/content/137/7/665
Prof. Dr. rer. nat. Karl-Heinz Jöckel
Tel. 0201/92239-201
E-Mail: k-h.joeckel@uk-essen.de

Herausgeber:

Universitätsklinikum Essen
Hufelandstraße 55
45122 Essen
Telefon: 0201 / 723 - 0
Fax: 0201 / 723 - 56 18
URL: Universitätsklinikum Essen

Service

Alle aktuellen Meldungen finden Sie auf www.essen.de/presseservice

Kontakt

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45127 Essen
E-Mail: info@essen.de

 
Um das Informationsangebot der Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung weitere Informationen.
OK