Info-Grafik "In 8 Schritten zum neuen BürgerRatHaus der Stadt Essen" In 8 Schritten zum neuen BürgerRatHaus der Stadt Essen. Grafikdesign: Designbüro Wiebke Jünger

Noch bis 13. April online mitplanen

Online-Bürgerbeteiligung zum BürgerRatHaus endet am 13. April

11.04.2018

Wer bis jetzt noch nicht teilgenommen hat, muss sich beeilen: Nur noch bis Freitag, 13. April, haben alle Interessierten die Chance, an der großen Online-Bürgerbeteiligung zum BürgerRatHaus teilzunehmen. Mit wenigen Klicks können sie den Planerinnen und Planern mitteilen, was ihnen bei der Planung des neuen Verwaltungsgebäudes, das bis 2024 zwischen Bernestraße und Steeler Straße entstehen soll, besonders wichtig ist. Ob Orientierung im Gebäude, Gestaltung der Empfangs- und Wartebereiche oder zusätzliche Serviceangebote: Wer zusätzliche Ideen hat, die nicht als Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind, kann diese in einem der Freifelder mitteilen. Alle Anregungen, Ideen und Meinungen können Auswirkungen auf die weitere Planung haben!

Viele Essenerinnen und Essener sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Essen haben sich in den letzten Wochen bereits beteiligt und ihre Ideen, Meinungen und Anregungen zum Bauprojekt in einer der verschiedenen Beteiligungsoptionen eingebracht: Das mit der Durchführung der Bürgerbeteiligung beauftragte "büro frauns kommunikation | planung | marketing" befragte in den letzten Wochen in drei Flur- und Warteraumworkshops beispielsweise die Kundinnen und Kunden der Fachämter, die ganz oder teilweise in das BürgerRatHaus ziehen werden. Jeweils an einem Tag waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Fluren des JobCenters Essen, des Jugendamts und des Amts für Soziales und Wohnen auf Meinungs- und Stimmenfang.

An zwei Tagen konnten sich alle Bürgerinnen und Bürger zudem am Info- und Beteiligungsstand zum BürgerRatHaus an der Marktkirche über das Verfahren informieren und ihre Ideen und Anregungen einbringen.

Einen ganzen Tag widmeten die Projektverantwortlichen der Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Essen auf die Entstehung des BürgerRatHauses.

Bevor die erste Beteiligungsphase nun ausklingt, haben verschiedene Verbände, Vereine, Gruppen und Institutionen sowie am Abend Anwohnerinnen und Anwohner sowie Eigentümerinnen und Eigentümer am Mittwoch, 11. April die Möglichkeit, ihre Ideen zum BürgerRatHaus einzubringen.

Mehr Service, zentral und gut erreichbar

Zwischen Bernestraße und Steeler Straße, wo heute das alte Hauptbad und das JobCenter Essen Mitte stehen, soll bis 2024 ein neues städtisches Gebäude entstehen: Das BürgerRatHaus. Auf rund 27.500 Quadratmetern werden dann zentrale Bereiche des JobCenters Essen, mehrere Abteilungen des Jugendamtes der Stadt Essen, das Amt für Soziales und Wohnen sowie der Familienpunkt und der Bildungspunkt zu finden sein. Unter einem Dach, verkehrsgünstig und in kurzer Distanz zum Rathaus, mit einem großen Serviceangebot für die Bürgerinnen und Bürger.

Wie das neue Gebäude aussehen wird, ist noch völlig offen. Bevor die Planerinnen und Planer dies in einem Architektenwettbewerb ab September 2018 erarbeiten, sind nun die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Welche Ideen sie für das neuen Gebäude haben, welche Bedarfe seitens der Nutzerinnen und Nutzer bei der Orientierung im Gebäude bestehen und was aus ihrer Sicht bei der Planung zu beachten ist - all das möchten die Projektverantwortlichen in den nächsten Wochen von den Essenerinnen und Essenern wissen.

Bürger- und Mitarbeiterbeteiligung geht weiter

In dieser ersten Phase der Bürger- und Mitarbeiterbeteiligung sind die Bedarfe gefragt, die Einfluss auf die räumliche Planung des BürgerRatHauses haben. Sie werden in Anforderungen für den Architektenwettbewerb übersetzt. Doch auch alle anderen nun genannten Anregungen und Ideen werden gesammelt und - je nachdem, ob sie innerhalb des Projekts umsetzbar sind - in den weiteren Beteiligungsprozess einfließen. Schließlich versteht sich das Bauvorhaben "BürgerRatHaus" als transparentes Projekt, an dem Essens Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung maßgeblich einbezogen werden. Mehr dazu unter www.essen.de/ bürgerrathaus.

Zum Hintergrund:
Der Rat der Stadt Essen hat die Stadtverwaltung am 27. September 2017 damit beauftragt, weitere Planungs- und Umsetzungsschritte für das neue "BürgerRatHaus" am ehemaligen Standort des Essener Hauptbades zu erarbeiten. Für etwa 1,5 Millionen Euro sollen unter Federführung der GVE die Angaben zur Wirtschaftlichkeit und Finanzierung präzisiert, ein Architektenwettbewerb durchgeführt und ein Raumprogramm für das neue Gebäude entwickelt werden. Der Ratsbeschluss schließt ausdrücklich die Beteiligung der Bürgerinnen, Bürger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Planung des neuen Gebäudes ein.

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