Sebastian Schlecht, Mitarbeiter des Dezernats Umwelt, Bauen und Sport und Projektmanager der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 (3. v. r.), vertritt die Stadt Essen in der Urban Transitions Alliance. Sebastian Schlecht, Mitarbeiter des Dezernats Umwelt, Bauen und Sport und Projektmanager der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 (3. v. r.), vertritt die Stadt Essen in der Urban Transitions Alliance. Foto: ICLEI - Local Governments for Sustainability

Stadt Essen als Vorbild für grünen Strukturwandel

Über 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten beim ICLEI-Weltkongress in Montreal über nachhaltige Stadtentwicklung

22.06.2018

Vom 19. bis zum 22. Juni 2018 fand in Montreal der Weltkongress des Städtenetzwerks ICLEI – Local Governments for Sustainability mit mehr als 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt statt. Auch die Stadt Essen war als Grüne Hauptstadt Europas 2017 in Kanada vertreten. ICLEI ist das weltweit führende Netzwerk von über 1.500 Städten und Regionen, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen. Durch diese gemeinsamen Anstrengungen in den Städten werden mehr als 25 Prozent der Weltbevölkerung erreicht. Dadurch leistet das Netzwerk einen wichtigen Beitrag zur Verankerung und konkreten Ausgestaltung der internationalen Klimaschutzziele auf kommunaler Ebene. Alle drei Jahre kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Regierung, Wissenschaft, Forschung, Verbänden und Institutionen zu einem Kongress zusammen, um kollektive Maßnahmen zur Nachhaltigkeit auszutauschen, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und Partnerschaften zu schließen.

"Wir teilen mit vielen anderen Metropolen rund um den Globus das Ziel, dem Klimawandel und seinen Folgen entgegenzutreten. Dafür braucht es wirksame Maßnahmen und Ideen, die auch in anderen Teilen der Welt entstehen und erprobt werden. Nur der Austausch mit anderen Städten in einer vergleichbaren Situation kann uns auf Dauer gemeinsam deutlich weiterbringen", sagt Sebastian Schlecht, Projektmanager der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 und Mitarbeiter des Dezernats für Umwelt, Bauen und Sport, der auf dem Weltkongress als Redner geladen war. Städte sind Motoren nachhaltiger Entwicklung – umso größer ist auch ihre Verantwortung, zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks beizutragen. Die Herausforderungen an Städte steigen mit den Bevölkerungszahlen. Gleichzeitig birgt urbanes Wachsen aber auch die Chance, Stadtentwicklungsprozesse nachhaltig zu gestalten. Die Stadt Essen steht als Grüne Hauptstadt Europas 2017 in der Verantwortung, ihre Erfahrungen an andere Städte weiterzugeben, die sich mit den Herausforderungen des Strukturwandels konfrontiert sehen.

Essen ist international Vorbild für Städte im Strukturwandel

Und diese Verantwortung nimmt die Stadt Essen ernst: Im Rahmen der Weltklimakonferenz COP23, die im letzten November in Bonn stattfand, war die Urban Transitions Alliance ins Leben gerufen worden. Als Gründungsmitglied der Alliance führt die Stadt Essen seitdem gemeinsam mit Fachkolleginnen und -kollegen aus Deutschland, den USA, China und Polen einen intensiven Austausch zur nachhaltigen Transformation von Städten mit industriellem Erbe. Das Kooperationsprojekt wird gefördert von der Stiftung Mercator und betreut von ICLEI.

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