Foto: Pontonbrücke Die Pontonbrücke in Bochum-Dahlhausen. Foto: Stadt Bochum

"Acht-Punkte-Plan" für die Pontonbrücke in Bochum-Dahlhausen

05.07.2018

Bei einem erneuten Treffen des Oberbürgermeisters der Stadt Essen, Thomas Kufen, des Hattinger Bürgermeisters Dirk Glaser, des Landrats des Ennepe-Ruhr-Kreises Olaf Schade und des Bochumer Oberbürgermeisters Thomas Eiskirch gestern (4.7.) im Bochumer Rathaus haben die Spitzenvertreter ihre gemeinsame Verantwortung für die Pontonbrücke bekräftigt.

Die Stadtspitzen haben einen "Acht-Punkte-Plan" für die Pontonbrücke erarbeitet. "Wir alle suchen gemeinsam nach einer überzeugenden Lösung, um die Brücke für den Auto-, Rad- und Fußverkehr wieder zu öffnen", fasste Oberbürgermeister Thomas Eiskirch die Aufgabe und das Ziel zusammen. "Jetzt ist es uns gelungen, mehrere Maßnahmen so zu bündeln, dass die Pontonbrücke perspektivisch wieder für den Verkehr geöffnet werden kann."

Der "Acht-Punkte-Plan" sieht folgendes vor:

1. Zur Verkehrsregelung bzw. -sicherung werden beidseits der Brücke neue Ampelanlagen errichtet. Auf Hattinger Seite wird auch der Fuß- und Radverkehr, der die Straße "Auf dem Stade" im Zuge des Ruhrleinpfads quert, per Signal geregelt.

2. Für den Fahrradverkehr wird (insbesondere wegen des Ruhrtal-Radweges) eine Vorrangschaltung eingerichtet. Für den perspektivisch wieder ermöglichten Kfz-Verkehr können wegen des Bahnverkehrs längere Wartezeiten in der Größenordnung zwischen drei und zehn Minuten entstehen.

3. Mit technischen Einrichtungen werden Rotlichtverstöße auf beiden Seiten der Brücke sowie Verstöße gegen die Missachtung der Einbahnstraßenregelung auf der Lewackerstraße erfasst.

4. Für die Dauer der Fahrradsaison von etwa acht Monaten werden an allen Wochentagen tagsüber Verkehrshelfer zur sozialen Kontrolle des Verkehrsgeschehens eingesetzt. Diese Maßnahme wird nach zwei Jahren evaluiert.

5. Die Verkehrshelfer werden durch ordnungsrechtliche Maßnahmen und Kontrollen unterstützt.

6. Eine Hinweisbeschilderung, unter anderem mit der Dauer der voraussichtlichen Wartezeit, soll Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer informieren.

7. Es bleibt kurzfristig zunächst bei der Freigabe der Pontonbrücke nur für den Fuß- und Radverkehr. Ein weiterer Fahrversuch ist nicht geplant.

8. Bedingt durch notwendige Ausschreibungen und Beschaffung erfolgt die Verkehrsfreigabe der Brücke für den Pkw-Verkehr voraussichtlich im März/ April 2019.

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen bekräftigte: "Alle Städte arbeiten eng zusammen und wollen erreichen, dass die kurze Verbindung zwischen Essen, Bochum und Hattingen dauerhaft Bestand hat."

"Die dauerhafte Öffnung der Brücke kann nur gelingen, wenn alle Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen und sich an die Verkehrsregeln halten. Ich bin zuversichtlich, dass das gelingt", betont Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser.

Olaf Schade, Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises: ",Als Eigentümer der Brücke freue ich mich, wenn diese Verbindung zwischen Nord- und Südufer der Ruhr wieder geöffnet wird."

Mit diesen Vorschlägen werden nach der Sommerpause die politischen Gremien in den Städten und dem Kreis befasst.

An dem Gespräch nahmen auch Manfred Kuhmichel, Essens Bezirksbürgermeister für die Ruhrhalbinsel, Heinz-Theo Haske, Ortsbürgermeister für Niederwenigern und Niederbonsfeld sowie Marc Gräf, Bezirksbürgermeister für den Bochumer Bezirk Südwest teil und unterstützen die gefundene Lösung.

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