Was leistet die elektronische Gesundheitskarte?

Dirk Heidenblut, MdB und Mitglied des Gesundheitsausschusses, referiert über ein vieldiskutiertes Thema

15.08.2018

Laut dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen besaßen 95 Prozent der Versicherten zum Oktober 2013 eine elektronische Gesundheitskarte (eGK). Diese mit einem Chip versehene Karte kann persönliche Gesundheitsdaten speichern, so zum Beispiel Notfallversorgungs-Daten oder eine bestimmte Medikamentenunverträglichkeit. Und damit beginnt eine lange Diskussion über Datenschutz einerseits und die Vorteile für die Medizin und Behandlung von Patienten andererseits. Längst ist die Diskussion von einer sachlichen zu einer ideologischen herangewachsen.

Dass die Digitalisierung in der Medizin große Chancen bei der Diagnose, Therapie und Bekämpfung von Krankheiten bietet, steht bei Fachleuten außer Frage. Grundlage der Digitalen Medizin ist aber eine große Anzahl von Gesundheitsdaten und eine entsprechende Infrastruktur und Standards, um diese zugänglich zu machen, aber auch zu schützen. Die eGK stellt einen wichtigen Baustein in dieser digitalen Infrastruktur dar. Sie kann selbst Daten lokal speichern und als Schlüssel zu wichtigen Daten wie der digitalen Patientenakte dienen. Doch was darf darauf von wem gespeichert werden und wie wird Missbrauch vermieden?

Die Diskussion darüber tritt auf der Stelle, während große Chancen der Digitalisierung vertan werden. Dirk Heidenblut berichtet, welche das sind, was der Digitalisierung im Weg steht und wie er sich im Gesundheitsausschuss für Möglichkeiten der Digitalisierung einsetzt und klare Vorgaben für eine schnelle Umsetzung fordert. Im Anschluss steht er für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Der Vortrag im Rahmen der Patientenhochschule findet statt am 4. September um 18:00 Uhr im 6. OG des Marienhospitals Altenessen, Hospitalstraße 24 in 45329 Essen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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