Neue Ausgabe der "Essener Streifzüge" erschienen

Kultur-, Stadt- und Architekturführer zeigt Aufbruch zum Jugendstil. Ab sofort im Handel erhältlich.

07.11.2018

Die Baukunst der Jahrhundertwende steht dieses Mal im Zentrum der neusten Ausgabe der beliebten Buchreihe "Essener Streifzüge", die heute (7.11.) im Rahmen eines Pressegesprächs der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Der Jugendstil, ein entschiedenes Zeichen gegen den Historismus und ein Bekenntnis zu neuen künstlerischen Ausdrucksformen, zeigt sich an weit über 3.000 Gebäuden in Essen – trotz Kriegszerstörung, Sanierung und Modernisierung. Der Grund für diese beeindruckende Zahl liegt in der großflächigen Stadterweiterung Essens ab 1901, die mit dem Aufkommen des Jugendstils zusammen fiel.

Autor Robert Welzel präsentiert im dritten Band der "Essener Streifzüge" wieder Wohnhäuser und Wohnhausgruppen aus ganz Essen. Hundert Gebäude aus den Jahren 1894 bis 1918 zeigen die große Bandbreite des künstlerischen Aufbruchs und würdigen die Besonderheiten der zukunftsgewandten Industriestadt. Auch Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm an dem Pressegespräch teil: "Die 'Essener Streifzüge' vermitteln als reich bebilderte Stadtführer wissenschaftlich fundiertes Wissen in unterhaltsamer Form. Auch in der dritten Ausgabe ist es Autor Robert Welzel gelungen, sowohl Laien als auch Architekturkundige, Einheimische wie Besucherinnen und Besucher unserer Stadt mit seinen Texten und Fotos anzusprechen. Dieses Buch macht neugierig, die Stadt zu erkunden und ihren besonderen Charakter kennen zu lernen."

Die "Essener Streifzüge", eine Kooperation der Stadt Essen mit dem Historischen Verein für Stadt und Stift Essen e.V. und der GENO BANK ESSEN, sind im Klartext Verlag erschienen. Der dritte Band ist für 12,95 Euro im Buchhandel und in der Touristikzentrale erhältlich.

Wesentliche Informationen bieten die Essener Streifzüge auch in englischer, niederländischer und türkischer Sprache.

Herausgegeben von:

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Vorstellung der Essener Streifzüge 3 - Aufbruch zum Jugendstil v.l.n.r : Anke Hansen, Klaus Kaiser, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Robert Welzel, Dr. Klaus Wisotzky, hintere Reihe v.l.n.r : Heinz-Georg Anschott, Susanne Wilde und Michael Imberg. Foto: Elke Brochhagen
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