EWG-Geschäftsführer Andre Boschem (Bildmitte) freut sich mit dem Kampagnen-Team, bestehend aus Tabea Lersmacher, Patrick Pauwels, Kai Bonnen und Markus Pließnig (v.l.n.r.), über den Start der Kampagne. Foto: Claudia Anders, EWG

"PROGRAMMIEREN STATT PENDELN." – Essener Wirtschaftsförderung startet Kampagne gemeinsam mit Start-ups

26.03.2019

Heute beginnt die EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH eine Kampagne zur Fachkräftegewinnung in der Stadt Essen. Ziel ist, auf vorhandene digitale Jobs in der Stadt aufmerksam zu machen und Pendler zum Jobwechsel nach Essen zu bewegen. Die auf zwei Wochen ausgelegte Kampagne trägt den Titel "PROGRAMMIEREN STATT PENDELN." und soll zusätzlich die neue Website www.startup-essen.de bekannt machen und Essen als innovativen Standort präsentieren. Die Kampagne läuft über Plakate, Roadside-Screens, Megalights und Banner sowie crossmedial über Social Media- und Online-Verlängerungen. Das Besondere: Als Partner sind sechs Essener Start-ups dabei und bringen im ersten Schritt rund 70 digitale Jobangebote ein.

Die Stadt Essen hat einiges zu bieten. Dazu gehören innovative Start-ups und Unternehmen, die digitale Jobs vom Developer bis Programmierer vergeben. Um die geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten dafür zu finden, startet die Essener Wirtschaftsförderung eine zweiwöchige Kampagne. Hauptzielgruppe sind Essener Pendler, die in digitalen Jobs in anderen Städten arbeiten und zum Jobwechsel nach Essen angeregt werden sollen. Darüber hinaus erfahren generell Jobsuchende in Essen – sowie „digital Interessierte“ und „Start-up Affine“ über die Stadtgrenzen hinaus – von den Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch unter Umweltaspekten ist es natürlich wünschenswert, Pendlerströme möglichst zu verringern.

Andre Boschem, Geschäftsführer der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft, sagt: „Jeden Tag pendeln über 100.000 Essener Erwerbstätige aus der Stadt heraus, um an anderen Standorten zu arbeiten. Dazu gehören auch Fachkräfte, die in der IT-Branche in sogenannten digitalen Jobs tätig sind. Demgegenüber steht ein Bedarf an genau diesen Fachkräften in Essen. Deshalb hat die EWG zusammen mit Start-ups und im Rahmen von 'Visit Essen' die Kampagne PROGRAMMIEREN STATT PENDELN. entwickelt. Ziel ist, auf die vorhanden digitalen Jobs bei Start-ups in Essen aufmerksam zu machen und die Pendler in Essen zu halten. Gleichzeitig können wir Essen als Innovationsstandort innerhalb der Stadt und darüber hinaus positionieren.“

Die Mechanik der Kampagne ist einfach: Out-of-home-Medien und digitale Maßnahmen machen Interessierte auf die neue Website www.startup-essen.de aufmerksam und leiten diese anschließend auf die Seite. Dort sind Verlinkungen zu aktuellen freien digitalen Jobs der Partner-Start-ups: Aleri, Kommerz, Maschinensucher.de, Q.One, soccerwatch.tv und talpasolutions bringen insgesamt rund 70 Jobs ein.

„Als Essener Start-up sind wir permanent auf der Suche nach Fachkräften für unsere digitalen Jobs“, sagt Philipp Lorenz von talpasolutions mit Firmensitz im ZukunftsZentrumZollverein Triple Z. „Die Kampagne ist eine gelungene Aktion der Essener Wirtschaftsförderung. Wir nehmen gerne zusammen mit den anderen Start-ups daran teil.“

Es besteht aber keine Begrenzung auf diese sechs Start-ups. Weitere innovative Unternehmen sind herzlich willkommen, ihre digitalen Jobs zu verlinken.

Markante „Anti-Pendler-Sprüche“ und crossmedialer Ansatz

Drei „markante Anti-Pendler“-Sprüche sind in den nächsten zwei Wochen aufmerksamkeitsstark in Essen platziert. Die Sprüche greifen wesentliche Vorteile des Nichtpendelns mit einem Augenzwinkern auf. Mehr Zeit für Job und Freizeit steht dabei im Mittelpunkt. Die Sprüche lauten:

PROGRAMMIEREN STATT PENDELN.
START-UP STATT STOP-AND-GO.
FREIZEIT STATT FAHRZEIT.

Die Sätze sind im Essener Stadtbild wechselnd auf 138 CityLight-Postern, 15 großflächigen Megalight-Postern sowie neun Roadside-Screens an hoch frequentierten Verkehrsknotenpunkten zu finden. Auch Bahn-Pendler werden angesprochen: Geplant ist ein Banner über dem Willy-Brandt-Platz, direkt gegenüber dem Essener Hauptbahnhof und somit gut sichtbar vom Bahnsteig und aus vorbeifahrenden Zügen. Ein QR-Code ist auf den CityLight-Postern integriert und verweist direkt auf die digitalen Jobs. Die Kampagne wird online und in den sozialen Medien verlängert. Über gezielte Bannerschaltungen, Facebook-Posts, LinkedIn- und XING-Maßnahmen sowie eine Kooperation mit einem speziellen Start-up-Medium soll weitere Reichweite geschaffen werden. Unter dem Dach der seit dem vergangenen Jahr laufenden Standort-Kampagne "Visit Essen" entwickelten EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft und EMG Essener Marketinggesellschaft gemeinsam den Auftritt.

Andre Boschem: „Wir wollen mit der Kampagne PROGRAMMIEREN STATT PENDELN. selbstbewusst und humorvoll auftreten und zeigen, welche Arbeitsplatz-Möglichkeiten Essen bietet. Die Kampagne zielt nicht in Richtung anderer Städte im Ruhrgebiet; wir sind bewusst nicht in anderen Städten der Region mit der Kampagne vertreten. Einen kleinen Seitenhieb in Richtung Berlin konnten wir uns allerdings nicht verkneifen.“ Denn die Kampagne wird auch im Online-Auftritt der Berliner Morgenpost sichtbar sein und dort die Vorzüge des Standortes Essen für junge Unternehmen betonen.

Website als zweite Stufe der EWG-Start-up-Initiative

Die Website www.startup-essen.de ist die zentrale Plattform der Kampagne. Dort finden Interessierte die Verlinkungen zu den digitalen Jobs und auch das Plakat-Layout ist der Seite entlehnt. Doch die Website kann viel mehr. Sie ist der nächste Schritt der im vergangenen Jahr gegründeten EWG-Start-up-Initiative. Für die Essener Wirtschaftsförderung haben Start-ups strategisch hohe Priorität. Als Multiplikatoren in diversen Feldern wie Digitalisierung oder Standortmarketing stehen sie für eine innovative Stadt Essen.

www.startup-essen.de ist ab sofort die Informationsquelle für alle Anfragen rund um die Essener Start-ups. Um die Transparenz im „Ökosystem“ zu verbessern, enthält die Seite unter anderem Übersichten bestehender Inkubatoren und Co-Working-Angebote. Zudem ist ein umfangreiches Expertennetzwerk integriert. Ansprechpartner zu Anfragen wie Finanzierung oder Marketing können direkt kontaktiert werden.

„Die Kampagne PROGRAMMIEREN STATT PENDELN. bietet der EWG den optimalen Anlass, unsere neue Website den Start-ups vorzustellen“, sagt Andre Boschem. „www.startup-essen.de ist eine hervorragende Ergänzung im Essener Ökosystem und unterstützt dabei, die Scale-up City Essen weiter voranzubringen.“

Herausgeber:

EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
Kennedyplatz 5
45127 Essen
Telefon: 0201 / 82024-0
Fax: 0201 / 82024-92
E-Mail: info@ewg.de
URL: www.ewg.de

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