Wir sind die Letzten: Zeitzeugengespräch in der Alten Synagoge Essen

Am Dienstag, 9. April, um 19 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

02.04.2019

Unter dem Titel "Wir sind die Letzten" findet am Dienstag (9.4.) in der Alten Synagoge Essen ein Zeitzeugengespräch mit der Journalistin und Autorin Ruth Weiss statt. Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr im Seminarraum. Der Eintritt ist kostenlos.

Zur Person

Ruth Weiss wurde 1924 in Fürth geboren und musste mit ihrer jüdischen Familie 1936 auf der Flucht vor dem Naziterror nach Südafrika emigrieren, wo Ende der 1940er Jahre die Apartheidsregierung an die Macht kam. Unter den Eindrücken des am eigenen Leibe in Deutschland erfahrenen Rassismus war die Diskriminierung der schwarzen bzw. nicht-weißen Bevölkerung Südafrikas für sie ein unerträglicher Zustand. Wegen ihrer Kontakte zum Widerstand des ANC musste sie in den 1960er Jahren Südafrika verlassen und ging zunächst nach Südrhodesien, dem heutigen Simbabwe und später nach Sambia und England.

An all diesen Orten arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Zeitungen, darunter die "Financial Times" und den "Guardian", später aber auch als Rundfunkjournalistin für die "Deutsche Welle" in Köln. Heute lebt Ruth Weiss in Dänemark und widmet sich dem Schreiben von historischen und politischen Romanen.

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