zwei Männer auf einer Bühne Szenenfoto "Die Hauptstadt" (Foto: Martin Kaufhold)

Zum Ende der Osterferien in "Die Hauptstadt"

Hermann Schmidt-Rahmers Inszenierung nach dem Bestseller-Roman von Robert Menasse wird am 27. April wieder im Essener Grillo-Theater gezeigt. Karten kosten zwischen 14 und 29 Euro.

18.04.2019

Spätestens seit der nicht enden wollenden Brexit-Quälerei ist die Debatte um Sinn und Zweck der Europäischen Union neuerlich entbrannt. Wer braucht Europa, wer will Europa und vor allem: Wie geht es nach der Ende Mai stattfindenden Europawahl in Großbritannien und auf dem Kontinent weiter?

Der österreichische Schriftsteller Robert Menasses wirft in seinem mit dem Deutschen Buchpreis 2017 ausgezeichneten Roman "Die Hauptstadt" einen spannenden, unterhaltsamen und zugleich bissigen Blick auf ein Europa, dessen Zusammenhalt er durch nationalistische Bestrebungen ernsthaft gefährdet sieht. Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer hat für die Deutsche Erstaufführung des Bestsellers am Schauspiel Essen eigens eine Bühnenfassung erstellt, in der zahlreiche Biografien zu einem Reigen über Schuld und Ideale, Politik und Geschichte, Bürokratie und Lobbyismus, Sehnsucht und Tod verknüpft werden. Zum Abschluss der Osterferien gibt es am Samstag (27.4.) ab 19:30 Uhr im Grillo-Theater eine weitere Aufführung seiner Inszenierung. Es spielen Thomas Büchel, Daniel Christensen, Ines Krug, Jan Pröhl, Stephanie Schönfeld und Sven Seeburg.

Die Inszenierung am Schauspiel Essen wird gefördert von der Sparkasse Essen. Karten kosten zwischen 14 und 29 Euro und sind unter 0201-8122-200 und online unter www.schauspiel-essen.de erhältlich.

Mehr zum Stück

Schauplatz des Stückes ist Brüssel. Hier lebt und arbeitet Fenia Xenopoulou, die in der Europäischen Kommission schon einige Sprossen der Erfolgsleiter erklimmen konnte. Jetzt allerdings fühlt sie sich auf dem Abstellgleis, denn es hat sie in die Generaldirektion Kultur verschlagen. Um hier schnellstmöglich wieder rauszukommen, nimmt sie mit Freuden den Auftrag an, das Image der EU-Kommission mit einer Feier zum 50-jährigen Jubiläum aufzupolieren. Die konkrete Abwicklung delegiert sie an ihren Referenten Martin Susman, der auch eine Idee entwickelt, die tatsächlich für Aufsehen sorgt – allerdings nicht so, wie Fenia sich das erhofft hatte. Parallel dazu berät ein Think Tank über die Zukunft Europas, zieht einer der letzten Holocaust-Überlebenden in ein Brüsseler Altersheim ein, geschieht ein Mord und läuft ein herrenloses Schwein durch die Straßen der belgischen Hauptstadt ...

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