Foto: Oberbürgermeister Thomas Kufen auf Handwerkstour: Besuch in einer Hutmanufaktur Oberbürgermeister Thomas Kufen auf Handwerkstour: Besuch in einer Hutmanufaktur. Foto: Ralf Schultheiß

Oberbürgermeister auf Handwerkstour

23.08.2019

"Handwerk hat goldenen Boden" – lautet ein alter Spruch und auch heute noch gibt es viele erfolgreiche Handwerksbetriebe in Essen. Oberbürgermeister Thomas Kufen hat die Sommerferien genutzt, um einige Unternehmen und Geschäfte persönlich zu besuchen. Eine der letzten inhabergeführten Kerzenmanufakturen im Ruhrgebiet hat beispielsweise ihren Sitz in Rüttenscheid. Gegründet 1927 leitet Christian Kaufhold das Familienunternehmen heute in vierter Generation. Vor Ort hat sich das Stadtoberhaupt zeigen lassen, wie genau Kerzen heute hergestellt werden und wer die Kunden der Manufaktur sind. Ganz andere Einrücke gewann der Oberbürgermeister bei der Firma Borowski in Dellwig. Mehr als 30 Jahre liegt die Gründung des Unternehmens zurück. Was als Fachbetrieb für Antennen- und Elektroinstallation begann, entwickelte sich zum über die Grenzen Essens bekannten Fachbetrieb für moderne Antennen-, Elektro- und Solartechnik. Das Unternehmen ist ein wichtiger Partner der Mobilitätspartnerschaft der Stadt Essen, auf den Weg zum "klimavorbildlichen Unternehmen". Der Betrieb hat innerhalb seines Fuhrpark beispielsweise auf CO2-Einsparung gesetzt und auf emissionsarme Antriebskonzepte umgestellt.

Die Tischlerei Aloys Hanses um die Geschäftsführerin Friederike Jost ist ebenfalls ein alteingesessener Essener Betrieb in Holsterhausen. Neben größeren Aufträgen aus Essen und Umgebung ist der Fünf-Mann-Betrieb sehr verwurzelt im Viertel. Der Ausbildungsbetrieb hat sich auf Innenausbau und Bautischlerarbeiten spezialisiert, repariert in Nachbarschaftshilfe aber auch Tisch oder Stuhl.

Unter dem Motto "Können statt Kaufen" bietet die Stadtteilfabrik im Nordviertel in verschiedenen Rahmen Workshops an, um aus alten und alternativen Rohstoffen selbst etwas Neues zu bauen.

Dabei ist unter anderem der Hocker "Made in Eltingviertel" entstanden. Dieser Hocker repräsentiert einen nachhaltigen Umgang mit unseren Rohstoffen und ist ein echtes Unikat des Ruhrgebiets.

Ein weiteres Essener Start-up-Unternehmen ist Ökoloco aus Kettwig. Die Idee hinter Ökoloco: als Heizungsbauer vor Ort werden Kundinnen und Kunden Heizungstausch, Reparatur oder Wartung angeboten. Darüber hinaus hat Ökoloco auch ein "Rundum-Sorglos-Paket" im Angebot: von Beratung über Reparatur bis hin zur Finanzierungs- und Fördermittelberatung.

Seit 1920 werden bei Schirm-Schüffler in Essen Schirme hergestellt, verkauft und repariert. Heute ist der Betrieb aus Heisingen der letzte Schirmmacher dieser Art in ganz Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen setzt auch heute noch auf die eigene Herstellung von Qualitätsschirmen und Schirmreparaturen. Rund 2.500 Schirme werden pro Jahr an der Heisinger Straße 501 gefertigt und weltweit verkauft.

Ein ähnlich altes Handwerk betreibt Ulrike Strelow in Rüttenscheid. Seit über 15 Jahren fertigt die Modistenmeisterin mit einem kleinen Team in ihrer Hutmanufaktur Kopfbedeckungen für alle Gelegenheiten. Handgearbeitete Hüte, Mützen, Kappen, Kopfschmuck, Fascinators - eben alles was auf dem Kopf getragen werden kann, wird in der Hutmanufaktur mit viel Herzblut in Handarbeit hergestellt. Davon konnte sich das Stadtoberhaupt gleich selbst überzeugen.

Im Atelier de Couture Edelmaß an der Moltkestraße erhalten Kundinnen und Kunden handgefertigte Mode für jeden Anlass. Jedes Kleidungsstück geht dabei durch die Hände von Inhaberin und Designerin Arune Elsmann. Besonderen Wert legt sie auf die Verwendung von hochwertigen Stoffen, wie beispielsweise Harris Tweed aus Schottland.

Im "Zwei machen Schmuck" am Rüttenscheider Platz setzt die Goldschmiedemeisterin Kristin Jankowsi auf traditionelle Goldschmiedetechniken. Dafür wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Seit 18 Jahren gibt es ausgefallenes Design mit Liebe zum Detail genauso wie individuelle Anfertigungen nach Maß. Besonderes Highlight für den OB: Ringe oder Manschettenknöpfe in Form eines Förderturms. Das zeigt die besondere Verbundenheit zur Stadt und zur Region.

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