Foto: Verbrannter Boden und Ziegelreste kennzeichnen den Standort alter Öfen. Verbrannter Boden und Ziegelreste kennzeichnen den Standort alter Öfen. Foto: Detlef Hopp, Stadt Essen.

Reste einer alten Ringofenziegelei entdeckt

28.08.2019

Bei Kanal- und Straßenbauarbeiten an der Bottroper Straße wurde im August sehr schlecht erhaltene Mauerreste einer alten Ringofenziegelei entdeckt.

Die Mauerreste stammen von einer Ringofenziegelei , die bis Ende des 19. Jahrhunderts an der Bottroper Straße bestand. Dort wurden Ziegel in großen Mengen hergestellt. Schon im Ersten Weltkrieg existierte die Ziegelei nicht mehr, weil man auf ihrem Standort ein Walzwerk errichtete und Bahngleise verlegte.

Ringöfen entstanden erst seit den 1860er Jahren: Der so genannte Hoffmann´sche Ringofen, in dem Ziegel aber auch Kalk kontinuierlich gebrannt werden konnten, wurde von dem Ingenieur Friedrich Eduard Hoffmann (1818–1900) 1859 zum Patent angemeldet. Vorher wurden Ziegel noch in großen Feldbrandöfen gebrannt. Auch von diesen älteren Öfen wurden von Archäologen Überreste bei den Bauarbeiten an der Bottroper Straße gefunden. Feldbrandöfen und Ringöfen belegen somit den technischen Wandel in der aufstrebenden Stadt Essen des 19. Jahrhunderts.

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