Foto: Titelbild des Programmhefts der VHS Essen für Herbst 2019 Titelbild des Programmhefts der VHS Essen für Herbst 2019. Foto: VHS Essen

Foto: Außenansicht der Volkshochschule Essen Außenansicht der Volkshochschule Essen. Foto: Volker Hartmann, VHS Essen

Themenschwerpunkt "Alphabetisierung": Volkshochschule startet am 20. September mit Eröffnungsfeier ins Herbstsemester

06.09.2019

Unter dem Motto "Aufbrüche … los geht’s!" startet die Volkshochschule Essen (VHS) am Freitag, 20. September, feierlich ins Herbstsemester – und widmet sich mit dem Thema "Alphabetisierung" einem Tabuthema. Allein in Essen gibt es über 30.000 Deutschsprachige, die nicht richtig lesen und schreiben können und so dem Risiko ausgesetzt sind, in wichtigen Lebensbereichen zu scheitern und ausgegrenzt zu werden. Schon diese alarmierende Statistik scheint Grund genug, die Alphabetisierung zum Schwerpunkt des Herbstsemesters zu küren. "Die VHS will Mut machen, über das Thema Alphabetisierung zu sprechen und Anregungen geben, wie man sich und anderen helfen kann", sagt Michael Imberg, Direktor der Volkshochschule Essen. Die Semestereröffnungsfeier der VHS am Burgplatz in der Innenstadt bietet ein abwechslungsreiches Programm bei freiem Eintritt.

Um die Erfahrungen funktionaler Analphabeten geht es etwa in einer szenischen Darstellung, die von Betroffenen verfasst und von Schauspielerinnen und Schauspielern auf die Bühne der VHS gebracht wird. Darüber hinaus verweist der Vortrag "Die moderne Volkshochschule – Entwicklung und Gegenwart!" auf das Jubiläum "100 Jahre Volkshochschule Essen – Aufbrüche". Dabei nimmt die renommierte Erwachsenenbildnerin Ulla Klingovsky von der Fachhochschule Basel nimmt besonders die Alphabetisierung in den Fokus, aber auch die zukünftigen Herausforderungen, denen sich die Weiterbildungslandschaft im Allgemeinen stellen muss.

Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste in den Treppenhaus-Foyers der dritten und vierten Etage im VHS-Gebäude: Mit ihrer Fotoausstellung "Das Leben ist mehr als …" setzen sich Meike Altenkamp und Daniel Gasenzer auf künstlerische Weise mit dem Schwerpunktthema auseinander. Die Ausstellung will Vorurteile abbauen und dazu anregen, die eigenen Stärken und Wünsche wahrzunehmen und wertzuschätzen. Zudem steht bereits ab 15 Uhr das "Alfa-Mobil" des Bundesverbandes Alphabetisierung auf der Kettwiger Straße bereit und berät Erwachsene, die besser lesen und schreiben möchten.

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