Essener Innenstadt soll umgestaltet werden

Rat beauftragt EMG – Essen Marketing GmbH mit der Umsetzung der Ergebnisse des Innenstadtentwicklungsprozesses

25.09.2019

Der Rat der Stadt Essen hat die EMG – Essen Marketing GmbH heute (25.9.) mit der Umsetzung der Ergebnisse des Innenstadtentwicklungsprozesses beauftragt.

Im Jahr 2018 wurden Verwaltung, Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (EWG) und EMG beauftragt, eine qualitative Markenkernanalyse mit dem Rheingold Institut zu erstellen. Das Rheingold Institut fasst in seiner Analyse wesentliche Aspekte für eine Neuausrichtung der Innenstadt zusammen. Die Essener Innenstadt ist in ihrer Funktion zwar nach wie vor als "Einkaufsstadt" in den Köpfen der Menschen verankert, diese Funktion ist aber nicht mehr ausreichend attraktiv, um diese regelmäßig zu besuchen. Das Ergebnis der Befragung zeigt auch, dass sich die Befragten die Einkaufsstadt nicht zurück wünschen, sondern einen Ort der Begegnung, der die Themen Kultur, Freizeit, Gastronomie, Events und Handel vereint. Neben den Angeboten spielt das Thema Aufenthaltsqualität eine wichtige Rolle.

In einem zweiten Schritt wurden die Ergebnisse der Befragung in das Konzept.Labor.Innenstadt mit Repräsentanten verschiedener Innenstadtakteure eingebracht. Ziel des Workshops war es, auf Basis der Befragung eine Vision für die Essener Innenstadt zu entwickeln.

Darüber hat eine Ideenwerkstatt City-Nord stattgefunden. Zuletzt sind die Essenerinnen und Essener im Rahmen der Online-Befragung "Essen ist gefragt!" über ihre Meinung zur Innenstadt befragt worden. Die Vorschläge, mittel-und langfristigen Maßnahmen sind in vielen Bereichen deckungsgleich mit den Erkenntnissen aus dem Rheingold Prozess und fließen somit in diesen ein bzw. ergänzen ihn. Darüber hinaus sind auch die bereits in Planung befindlichen Baumaßnahmen, wie zum Beispiel das BürgerRatHaus oder die Bahnhofstangente, Bestandteil des weiteren Innenstadtentwicklungsprozesses.

Die Planungen für die Umgestaltung der Innenstadt sollen vorrangig folgende Punkte beinhalten:

  • Neugestaltung des Willy-Brandt-Platzes als Tor zur Innenstadt
  • Die Kettwiger Straße soll vor allem durch die Einbettung von Grün aufgewertet werden
  • Erstellung eines Konzeptes für den Burgplatz
  • Entwicklung eines Marktkonzeptes rund um den Bereich Marktkirche unter Federführung der EMG
  • Überprüfung des Bereiches Theaterplatz und südliche Umfahrung Grillo-Theater
  • Weiterentwicklung von Gestaltungsregeln für die Innenstadt
  • Umbau/Neubau des Weberplatzes

Im ersten Schritt soll darüber hinaus das Thema WLAN in der Innenstadt umgesetzt werden. Ein frei zugängliches, öffentliches WLAN soll sukzessive auf drei zentralen Plätzen in der Innenstadt sowie der zukünftigen Touristik-Zentrale eingerichtet werden. Geplant ist, dass im Tagesbetrieb pro Nutzerinnen und Nutzer 20 Minuten oder 300 MB Surfvolumen bereitgestellt werden soll, bei maximal 50 Personen gleichzeitig im Netz. Weitere WLAN-Hotspots in der Innenstadt könnten folgen, sofern die Erfahrungen aus der Bereitstellung des Angebots zeigen, dass dieses angenommen wird.

Eine Auswertung soll entsprechend erfolgen. Im Fall der Entscheidung für ein flächendeckendes WLAN in der Innenstadt oder darüber hinaus im Stadtgebiet, gibt es unterschiedliche Alternativen für eine Realisierung. Diese sollen mit weiteren Partnern, wie ESSEN.CONNECTED, der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, dem Essener Systemhaus sowie dem Freifunk Rheinland e.V. erarbeitet und vorgeschlagen werden.

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