Oberbürgermeister Thomas Kufen besuchte die Neue Synagoge der Stadt Essen in der Sedanstraße, um gemeinsam mit Jewgenij Budnizkij (Vorsitzender Vorstand der Jüdischen Kultusgemeinde Essen) den Opfern des Anschlags an der Synagoge in Halle zu gedenken. Oberbürgermeister Thomas Kufen besuchte die Neue Synagoge der Stadt Essen in der Sedanstraße, um gemeinsam mit Jewgenij Budnizkij (Vorsitzender Vorstand der Jüdischen Kultusgemeinde Essen) den Opfern des Anschlags an der Synagoge in Halle zu gedenken. Foto: Moritz Leick, Stadt Essen

Stellungnahme der Stadtverwaltung zum rechtsextremistischen Anschlag auf die Synagoge in Halle

10.10.2019

Nach dem gestrigen Anschlag mit rechtsextremistischem Hintergrund auf die Synagoge in Halle (Saale) am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur besuchte Oberbürgermeister Thomas Kufen heute (10.10.) als Zeichen der Solidarität die Synagoge an der Sedanstraße im Südostviertel.

Gegenüber dem Vorstand der jüdischen Kultusgemeinde Essen, Jewgenij Budnizkij, machte der Oberbürgermeister seine Betroffenheit deutlich und drückte sein tiefstes Mitgefühl und Beileid aus, insbesondere den Angehörigen der Opfer.

"Unsere Solidarität gehört allen Essenerinnen und Essenern jüdischen Glaubens. In unserem Land und in unserer Stadt gibt es keinen Platz für Antisemitismus und Judenhass", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Stellvertretend für die ganze Stadt bin ich hier, um Ihnen zu zeigen, dass Sie nicht allein sind und dass die jüdische Gemeinde auf uns zählen kann".

Weiterhin dankte das Stadtoberhaupt allen Einsatzkräften, die für die Sicherheit jüdischer Einrichtungen, auch in Essen, sorgen.

Jewgenij Budnizkij dankte ebenfalls der Essener Polizei, mit denen er und seine Gemeinde seit Jahren einen guten Kontakt pflegen: "Wir fühlen uns hier in Essen sicher. Unsere Sorgen werden ernst genommen und wir danken der Stadt und der Polizei für die gute Zusammenarbeit. Trotz bitterer Erfahrungen und auch vor dem Hintergrund eines solchen Angriffs wollen wir uns nicht verschließen, sondern bleiben, wie in den vielen Jahren zuvor, aktiver Teil der Essener Stadtgesellschaft."

Bei dem Anschlag auf die Synagoge in Halle sind zwei Menschen getötet worden. Die Polizei hat den Täter festgenommen. Er hatte seine Tat gefilmt und ein antisemitisches Manifest veröffentlicht.

Herausgeber:

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45121 Essen
Telefon: +49 201 88 0 (Zentrale)
E-Mail: info@essen.de
URL: www.essen.de

Service

Alle aktuellen Meldungen finden Sie auf www.essen.de/presseservice

Kontakt

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45127 Essen
E-Mail: info@essen.de

 
Um das Informationsangebot der Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten, verwenden wir Cookies. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung weitere Informationen.
OK