Foto: Oberbürgermeister Thomas Kufen, Bundesgesundheitsminster Jens Spahn und Prof. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen, im Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Universitätsklinikums Essen. Foto: Universitätsklinikum Essen Oberbürgermeister Thomas Kufen, Bundesgesundheitsminster Jens Spahn und Prof. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen, im Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Universitätsklinikums Essen. Foto: Universitätsklinikum Essen

Gesundheitsminister Jens Spahn und Oberbürgermeister Thomas Kufen informieren sich im Universitätsklinikum Essen über das Thema Holomedizin

31.10.2019

Heute (31.10.) besuchten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Oberbürgermeister Thomas Kufen das Universitätsklinikums Essen (UKE). Sie informierten sich über Holomedizin-Verfahren in der Klinik für Dermatologie und das Smart Hospital Universitätsmedizin Essen und tauschten sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des UKE aus.

Zu Beginn des Besuchs informierten sich Bundesgesundheitsminister Spahn und Oberbürgermeister Kufen in einem OP-Saal der Klinik für Dermatologie über die Virtual Surgery Intelligence (VSI) des Start-Ups apoQlar GmbH und testeten das Verfahren mit einer speziellen Brille. Der VSI lässt sich mit einer Mixed Reality-Brille freihändig durch Gestik und Sprachsteuerung bedienen. Die beiden Politiker sahen ein Spect/CT, eine medizinische Aufnahme, die mithilfe eines Radiopharmakons Lymphknoten markiert. Diese Aufnahmen sind 2D-dimensionale Schichtaufnahmen. Der VSI rechnet sie in 3D-Bilder um und positioniert diese virtuell über den Patienten. So lassen sich die zu operierenden Lymphknoten des Melanom-Patienten zielgerichtet lokalisieren und entfernen.

Im anschließenden Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ging es vor allem um das Thema Pflege, aber auch um die Themen Transplantation, Patientensicherheit und zur Physiotherapie. Thomas Kufen betonte darin die Bedeutung der Stadt Essen als Medizinstandort. "Essen ist einer der Top-Medizinstandorte Deutschlands. Hier haben starke und leistungsfähige Unternehmen aus der Medizin- und Gesundheitsbranche ihren Sitz, die mit hoher Innovationskraft technologische Trends setzen“, so Kufen. "Unsere Universitätsmedizin ist das Gesundheits-Kompetenzzentrum der Region und weit darüber hinaus. Da liegt es auf der Hand, dass sie eine der Ersten ist, die erfolgreich neue Wege geht: Sie befindet sich nicht nur auf dem Weg zum Smart Hospital. Sie gehört in diesem Kontext auch zu den Pionieren in Sachen Holomedizin."

"Die Holomedizin ist in der Dermatologie vielfältig einsetzbar und wird zum Beispiel die Sentinel-Lymphknoten-Chirurgie nachhaltig optimieren", so Prof. Dr. Ingo Stoffels, Oberarzt der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen. Auch bei der OP-Planung, Telechirurgie und Patientenaufklärung bringt Holomedizin Vorteile mit sich in Hinblick auf Sicherheit, Qualität und Patientenversorgung.

Das Universitätsklinikum Essen, apoQlar und Microsoft Deutschland unterzeichneten die Gründung der "Holomedicine Association", einer neuen Gemeinschaft für Holomedizin. Ziel ist es, über die Einsatzmöglichkeiten der noch jungen Technologie zu informieren und das Potenzial holomedizinischer Anwendungen aufzuzeigen.

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