Brehminsel in Essen-Werden ab Montag, 18. November, gesperrt: Neubau einer Brücke bis Frühjahr 2020

14.11.2019

Aktuell verbindet im Stadtteil Essen-Werden eine Holzbrücke die Joseph-Breuer-Straße mit der Brehminsel. Die Fußgängerbrücke ist der alleinige Zugang zur Insel und aufgrund ihrer Holzkonstruktion im Laufe der Jahre witterungsbedingt gealtert. Um einen Ersatzneubau zu errichten, wird die Brehminsel ab Montag, 18. November, gesperrt. Die Arbeiten werden nach einer voraussichtlichen Bauzeit von drei bis vier Monaten im Frühjahr 2020 abgeschlossen und die Brehminsel dann wieder erreichbar sein.

1986 wurde die Brücke für eine Belastung von sechs Tonnen errichtet. Bedingt durch zunehmende Schädigungen des hölzernen Überbaues wurde die zulässige Belastung inzwischen auf drei Tonnen herabgesetzt. Da eine weitere Reduzierung der Belastungsgrenze die notwendige Unterhaltung der Brehminsel durch Grün und Gruga unvertretbar einschränken würde, findet in den Wintermonaten ein Ersatzneubau statt. Trotz des Risikos von witterungsbedingten Bauzeitverzögerungen wurde der zeitliche Rahmen so gewählt, um dem hohen Freizeitwert der Brehminsel Rechnung zu tragen.

Nach der Demontage des Holzüberbaus erfolgt eine Ertüchtigung des vorhandenen Widerlagers. Anschließend wird der neue Stahlüberbau in zwei Teilen während eines Kraneinsatzes montiert. Rest- sowie Landschaftsarbeiten schließen die Baumaßnahme voraussichtlich im Frühling ab.

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Blick von der Ruhrbrücke auf die herbstliche Brehminsel. Foto: Klaus-Peter Prengel, Stadt Essen
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