Marita Kemper und Christian Uhl eröffneten die Integrationskonferenz Moderatorin Marita Kemper und Christian Uhl, Stabsstelle Integration Jugendamt der Stadt Essen, eröffneten die Integrationskonferenz. Foto: S. Kutschker.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Integrationskonferenz Tanris Breitkopf, Kommunales Integrationszentrum, übersetzt (v.l.n.r.) und Seniorengruppe stellt auf Integrationskonferenz ihr Angebot zum Mitmachen vor. Foto: S. Kutschker

Reger Austausch auf Integrationskonferenz

21.11.2019

Am Dienstag (19.11.) fand die vierte Integrationskonferenz im Stadtbezirk III mit den Stadtteilen Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, Margarethenhöhe, Haarzopf und Fulerum zum Thema "Begegnungen" statt. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die Veranstaltung. Die hohe Teilnehmerzahl zeigte, dass die Resonanz im Stadtteil viel größer als bei den vorherigen Integrationskonferenzen ausfiel.

Die Konferenz war nicht nur von Vorträgen und langen Reden, sondern vor allem von auch Austausch und Dialog geprägt. "Auf Konferenzen hören wir sonst viele Vorträge kluger Köpfe. Das hat auch seine Berechtigung. Wenn wir als Pädagogen und Verwaltungsakteure die Integration verbessern wollen, müssen wir auch miteinander nachdenken und sollten von Wissenschaft und Praxisbeispielen lernen. Vielen Stadtteilbewohnern geht es aber um das konkrete Tun, sie wollen unmittelbaren Austausch und Verbesserungen ihres Lebensumfelds vor Ort. Die vierte Integrationskonferenz hat gezeigt wie das geht", sagte Christian Uhl, Stabstelle Integration im Jugendamt der Stadt Essen.

Bei der Integrationskonferenz stellten zahlreiche zivilgesellschaftliche Gruppen sich und ihre Angebote in den Stadtteilen vor. So warben unter anderem interkulturelle Musik- und Kochgruppen für den Austausch in ihrer Gruppe und die interkulturelle Männergruppe erklärte, dass sie durch das Verweisen an die richtigen Ansprechpartner schon unterschiedlichste Probleme von Menschen mit Migrationshintergrund lösen konnte. Zudem berichtete ein Tandem der Organisation „Start with a friend“ über gemeinsame freundschaftliche Erlebnisse. Die Organisation schafft seit 2014 Begegnungen zwischen Geflüchteten und Deutschen. Interessierte können sich per Mail unter essen@start-with-a-friend.de an die Organisation wenden.

In fünf zufällig zusammengesetzten und bunt gemischten Dialog-Gruppen kamen ehrenamtlich Engagierte, Integrationsprofis und die Nachbarschaft in einen lebendigen Austausch zusammen. Von geschulten Dialogbegleiterinnen moderiert, ging es in den Runden sowohl um Themen aus dem individuellen Lebensalltag wie auch um Fragen des Zusammenlebens in den Quartieren. Die im „Kompetenzteam Integration“ im Stadtbezirk III zusammengeschlossenen Fachbereiche der Stadt, Diakoniewerk und ISSAB haben sich aus der Konferenz wichtige Impulse für die weitere Arbeit mitgenommen. Zukünftig soll es weitere Dialog-Veranstaltungen in den Stadtteilen geben.

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