Veranstalter des MINT Fachtages vor einer Tafel Brigitte Klöckner-Hartstock, Schulamtsdirektorin Stadt Essen, Ulrich Engelen, Leitung Jugendamt Stadt Essen, Doreen Barzel, Ruhrfutur, Prof. Dr. Gisela Lück und Anja Krumme, Zentrum MINT Netzwerk Essen (v.l.n.r.) Foto: S. Kutschker.

"Zukunft sichern durch MINT" - Fachtag für Erzieher und Lehrer

21.11.2019

Am Mittwoch (20.11.) fand der Fachtag "Zukunft sichern durch MINT" für Lehrkräfte und Erzieher statt. Das Kompetenzteam Essen, Mülheim/Oberhausen bot den rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Kooperation mit dem zdi-Zentrum MINT Netzwerk Essen und der Stadt Essen neue Impulse und Ideen, um Kinder für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Zu den MINT-Fächern gehören Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

"Im nächsten Jahr feiern wir unser 10-jähriges Jubiläum", freute sich Schulamtsdirektorin Brigitte Klöckner-Hartstock. In der Zeitspanne konnten über 100 Essener Kindertagesstätte für das Projekt "KidsgoMINT" gewonnen werden und über 1000 Schülerinnen und Schüler geben ihr Wissen als MINT-Botschafter an Jüngere weiter. "Kindertagesstätte und Schule haben für diesen Bereich eine gemeinsame Bildungsverantwortung", erklärte Klöckner-Hartstock. Ulrich Engelen, Leiter des Jugendamtes, betonte die Wichtigkeit der Verzahnung von Kindetagesstätte und Schule in der Präventions- und Bildungskette.

Prof. Dr. Gisela Lück von der Universität Bielefeld ist Expertin für den Bereich der frühkindlichen naturwissenschaftlichen Bildung und klärte über Hintergründe auf. "Zu keiner Zeit sind Kinder an ihrer Umwelt und naturwissenschaftlichen Themen so interessiert wie im Alter zwischen vier und sieben Jahren. Sie fragen uns Löcher in den Bauch, beobachten ganz genau, wollen ausprobieren, erleben und begreifen. Wenn wir auf diesen natürlichen Forscherdrang der Kinder eingehen, legen wir einen wichtigen Grundstein für das weitere Interesse an Naturwissenschaften", sagt die Forscherin.

Laut Prof. Dr. Lück sei der aktuelle Fachkräftemangel im MINT-Bereich ein wirtschaftliches Fiasko: "Durch 1,4 Millionen fehlende Arbeitsplätze in Naturwissenschaft und Technik entstehen 37 Milliarden Euro an Verlusten". Dem könne man entgegenwirken: "Kinder, die möglichst frühzeitig spielerisch in Berührung mit Naturwissenschaft und Technik kommen, ergreifen viel eher einen Beruf aus diesem Bereich", so die Expertin.

Zum Hintergrund:

Das zdi-Zentrum Mint Netzwerk Essen ist ein Gemeinschaftsprojekt von Schulen, Berufskollegs, Wirtschaftsverbänden und Institutionen, Unternehmen der Wirtschaft, freien Bildungsträgern, Hochschulen und Universitäten im Rahmen der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation. NRW – und eines von insgesamt 19 zdi’s in Nordrhein-Westfalen.

RuhrFutur ist eine gemeinsame Bildungsinitiative der Stiftung Mercator, des Landes Nordrhein-Westfalen, des Regionalverbands Ruhr, der Städte Bochum, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Mülheim an der Ruhr und des Kreises Recklinghausen sowie der Ruhr-Universität Bochum, der Hochschule Bochum, der Fachhochschule Dortmund, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Duisburg-Essen, der Hochschule Ruhr West und der Westfälischen Hochschule.

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