EWG fördert deutsch-französische Kooperationen beim Rückbau von Atomenergieanlagen

05.12.2019

Bei der Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen im Energiesektor nimmt Essen deutschland- und europaweit eine führende Rolle ein. Auch beim Atomausstieg und der damit zusammenhängenden stufenweisen Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke führt der Weg an Essen nicht vorbei. Davon konnten sich am 4. Dezember 2019 rund 40 Experten aus Frankreich und Deutschland überzeugen – in einem von der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH und Business France veranstalteten Wirtschaftsseminar.

Im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Essen und der französischen Stadt Grenoble nutzten in den Räumlichkeiten der KRAFTWERKSSCHULE in Essen-Kupferdreh die Teilnehmer die Gelegenheit, sich über Projekte und Erfahrungen rund um den Rückbau von Kernkraftwerken auszutauschen und Gespräche über potenzielle deutsch-französische Kooperationen zu führen. Zu den Teilnehmern auf Essener Seite gehörten DMT GmbH & Co. KG, GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH, KRAFTWERKSSCHULE E.V., KSG Kraftwerks-Simulator-Gesellschaft mbH, RWE Nuclear GmbH, STEAG Energy Services GmbH und VGB PowerTech e.V. Aus Frankreich nahmen Vertreter von Business France, Blastrac, Cyclife - EDF Group, Damavan Imaging, ECM Technologies, FEVDI, IDEALEX, Neopolia, Nuclear Valley und REEL teil.

„Von der Stilllegung über den Rückbau bis hin zur Entsorgung – Essen besitzt im Bereich nuklearer Dienstleistungen ein enormes Know-how. Mit dem Wirtschaftsseminar ist es uns gelungen, Essener Unternehmen und Institutionen mit potenziellen Kunden und Partnern aus Frankreich zusammenzubringen und Essen als Energiestandort international stärker zu positionieren“, sagt EWG-Geschäftsführer Andre Boschem.

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Rund 40 Experten aus Frankreich und Deutschland tauschten sich über Projekte und Erfahrungen rund um den Rückbau von Kernkraftwerken aus und führten Gespräche über potenzielle deutsch-französische Kooperationen. Foto: Claudia Anders, EWG

Andre Boschem, Geschäftsführer der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, begrüßte die Teilnehmer zum Wirtschaftsseminar in der KRAFTWERKSSCHULE in Essen-Kupferdreh. Foto: Claudia Anders, EWG

Rund 40 Experten aus Frankreich und Deutschland tauschten sich über Projekte und Erfahrungen rund um den Rückbau von Kernkraftwerken aus und führten Gespräche über potenzielle deutsch-französische Kooperationen. Foto: Claudia Anders, EWG
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