Erste Ergebnisse der begleitenden Kontrollen zur Asbest-Entsorgung an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule liegen vor

05.12.2019

In der letzten Woche wurden die ersten Messungen im unmittelbaren Umfeld des Baufeldes an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck durchgeführt. Die Ergebnisse liegen nun vor. Es konnte keine Asbestfaserbelastung festgestellt werden.

Der Abtransport der asbesthaltigen Bodenmaterialien auf dem Baufeld der Gustav-Heinemann-Gesamtschule läuft seit knapp zwei Wochen. Begleitet wird die Gesamtmaßnahme durch das Fachgutachterbüro Dr. Spang GmbH. Es wird an drei sensiblen Punkten im Baustellenumfeld (Wohnbebauung im Südwesten, Schule im Südosten, Radweg im Norden) monatlich Staubimmissionsmessungen durchführen, um die Luftreinheit zu kontrollieren.

Alle Ergebnisse werden auf der Internetseite www.essen.de/ghgs zur Verfügung gestellt. Dort können auch die Protokolle der Gutachter eingesehen werden.

Zum Hintergrund

Auf dem Baufeld der neuen Gustav-Heinemann-Gesamtschule müssen große Mengen asbesthaltiger Abfälle entsorgt werden. Diese werden derzeit auf 26.000 Tonnen geschätzt. Für die Entsorgungsarbeiten gibt es strenge Sicherheitsvorkehrungen. Die ausführenden Firmen haben die Abfälle und Arbeitsflächen mit großen Zelten eingehaust, so dass unter Unterdruck gearbeitet werden kann und keine Stäube nach außen dringen. Auch für den Arbeitsschutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Baustelle gelten strenge Vorgaben.

Es werden etwa 160-200 Tonnen luftdicht verpackter, asbesthaltiger Boden pro Tag das Baufeld verlassen. Mit voraussichtlich bis zu 15 Lastzügen täglich wird das Material zu entsprechenden Deponien gefahren.

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