Drei Gebäude müssen weichen: Vorbereitung zum dritten Bauabschnitt der Maßnahme "Berthold-Beitz-Boulevard"

20.02.2020

Der Rat der Stadt Essen hat sich gestern (19.2.) für den Abriss von drei Gebäuden zwischen der Frohnhauser Straße und den Gleisanlagen der Deutschen Bahn im Westviertel ausgesprochen. Die Abbrüche einer ehemaligen Holzlagerhalle, eines Bunkers sowie eines kleinen Bürogebäudes werden nötig, um mit der Umsetzung des ersten Teils des dritten Bauabschnitts der Maßnahme "Berthold-Beitz-Boulevard" beginnen zu können.

Die geplante neue Straße stellt die fehlende Verbindung vom Berthold-Beitz-Boulevard zur Hans-Böckler-Straße her und soll zukünftig die starkbefahrende Hans-Böckler-Straße entlasten. Die Kosten für die Abrissarbeiten auf dem Baufeld des dritten Bauabschnitts belaufen sich auf 750.000 Euro, wobei diese Summe zu 65 Prozent förderungsfähig ist. Der städtische Eigenanteil beläuft sich demnach auf 262.500 Euro.

Zum Hintergrund:

Der Berthold-Beitz-Boulevard ist ein wesentlicher Bestandteil des verkehrlichen und städtebaulichen Entwicklungsprojektes westlich der Essener Innenstadt und Teil des geplanten dritten Stadtringes.

Im Jahr 2006 wurde mit dem Bau des Berthold-Beitz-Boulevards begonnen, wobei der erste Bauabschnitt von der Frohnhauser Straße bis zur Bottroper Straße bereits fertiggestellt ist. Neben den vorbereitenden Arbeiten für den dritten Abschnitt beginnen ab kommender Wochen ebenfalls die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt und dem damit verbundenen vierspurigen Ausbau des Berthold-Beitz-Boulevards zwischen der Bottroper Straße und Feilenstraße im Nordviertel.

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Baubeginn Foto: Elke Brochhagen
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