Grüne Hauptstadt Agentur unterstützt auch 2020 bürgerschaftliches Engagement

Bewerbungsverfahren für die Bürgerprojekte beginnt am heutigen Freitag, 21. Februar, und endet am 19. April

21.02.2020

Im vergangenen Jahr haben über 50 geförderte Bürgerprojekte deutlich gezeigt, dass das grüne Engagement in Essen vielfältig, nachhaltig und innovativ ist. Mit dem heutigen Freitag (21.2.) beginnt die Bewerbungsphase für den vierten Durchlauf der "Grüne Hauptstadt Ideenbörse". Für die Umsetzung von Bürgerprojekten werden dabei in einem einfachen Verfahren pro Projekt bis zu 1.000 Euro zur Verfügung gestellt - ein Eigenanteil ist dabei nicht erforderlich. Die Anträge können ab sofort online unter www.essen.de/gha gestellt werden.

"Wir waren, sind und bleiben Grüne Hauptstadt Europas", so Umweltdezernentin Simone Raskob. "Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wollen den Wandel und die durch uns geförderten Bürgerprojekte unterstützen das wachsende Engagement für Klimaschutz in unserer Stadt. Das Handeln engagierter Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen ist bei der Erreichung unserer Ziele genauso wesentlich, wie die politische Diskussion oder die Veränderung unseres Alltagsverhaltens", erläutert Simone Raskob die Bedeutung der inzwischen etablierten Mikroförderung durch die Grüne Hauptstadt Agentur weiter.

"Jetzt startet die Bewerbungsphase für das Jahr 2020 und naturgemäß sind manche Themen beliebter als andere. Nachbarschaften, Ideen und Projekte, die den Ressourcenverbrauch reduzieren, werden wir in diesem Jahr besonders in den Fokus nehmen. Natürlich gilt es, Abfälle nach Möglichkeit gar nicht erst zu erzeugen. Oftmals entstehen jedoch in Nachbarschaften oder auch über die sozialen Medien neue Ansätze, Dinge, die nicht mehr benötigt werden, einer sinnvollen Weiterverwendung zuzuführen", erklärt Kai Lipsius, Leiter der Grüne Hauptstadt Agentur. "Selbstverständlich fördern wir lokales Engagement nicht nur rund um das Thema 'ZeroWaste'. Auch in diesem Jahr unterstützen wir Aktivitäten zu allen Zielen der Grünen Hauptstadt, wie Biodiversität, Mobilität oder Bildung, denn genau dazu haben wir das Instrument der 'Grüne Hauptstadt Ideenbörse' entwickelt."

Das bestätigt auch ein Blick zurück, denn in den vergangenen Jahren spannten nachhaltige Projekte im gesamten Stadtgebiet einen weiten Bogen: Von der Stärkung bestehender Strukturen - wie beispielsweise den Essener Gemeinschaftsgärten - bis hin zur Erschließung neuer Ideen, wie öffentliche Mitmach-Werkstätten für Fahrräder oder die Pflege- und Pflanzaktion eines Nachbarschaftsvereins in Essen-Borbeck, der aus einer städtischen Grünfläche mit Hilfe von weiteren Spenden einen kleinen Bürgerpark vor der Haustür geschaffen hat.

Das Format
In den vergangenen Jahren wurden insgesamt über 350 Aktivitäten und Projekte durch die Ideenbörse gefördert. Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen können ihre grünen Ideen sehr einfach online einreichen. Dabei sind der Kreativität der Bürgerinnen und Bürger keine Grenzen gesetzt und der Weg zur Förderung denkbar einfach: Voraussetzungen für eine Bewerbung sind lediglich, dass die Projekte öffentlich zugänglich sind, die Antragstellerinnen und Antragssteller keinen wirtschaftlichen Nutzen haben und die Projekte die Ziele der Grünen Hauptstadt unterstützen. Eine Jury aus Bürgerschaft, Verwaltung, Forschung und Wirtschaft entscheidet aus fachlicher Sicht über die Auswahl der Projekte. Pro Person kann nur ein Projekt gefördert werden.

Zum Hintergrund:
Mit dem Titel "Grüne Hauptstadt Europas - Essen 2017" hat die Europäische Kommission die Stadt Essen für ihre nachweislich hohen Umweltstandards ausgezeichnet. Um die gesteckten Ziele nachhaltig weiterzuverfolgen und sukzessive umzusetzen, wurde die Grüne Hauptstadt Agentur gegründet: als Stabsstelle im Geschäftsbereich Umwelt, Verkehr und Sport der Stadt Essen koordiniert sie die Zukunftsthemen Klimaschutz, Umwelt, Nachhaltigkeit, Energie, Mobilität und Stadtentwicklung im Konzern Stadt.

Ansprechpartner für die Ideenbörse:
Michael Mühlenkamp
Stabsstelle "Grüne Hauptstadt Agentur"
Telefon: 0201 88-82320,
E-Mail: michael.muehlenkamp@gha.essen.de

Herausgeber:

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