LKW bringen Sand zum Fundort um die Sprengung abzusichern. Foto: Mike Filzen, Feuerwehr Essen

Fundort des Blindgängers Foto: Mike Filzen, Feuerwehr Essen

Bombe im Nordviertel erfolgreich gesprengt

01.05.2020

Der Blindgänger auf dem Gelände ESSEN 51. am Berthold-Beitz-Boulevard im Nordviertel wurde in der Nacht zum 1. Mai vom Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich gesprengt. Die kontrollierte Sprengung war nötig, da der Zünder stark deformiert war.

Zur Vorbereitung der Sprengung wurde der Blindgänger in einem dafür angelegten, acht Meter tiefen Loch positioniert. Das Loch wurde dann mit über 600 Kubikmeter Sand verfüllt und mit Wasserpacks abgedeckt, die knapp 80.000 Liter Wasser fassen. Zusätzlich wurde eine Containerwand zum Schutz eines benachbarten Gebäudes errichtet.

Die Vorbereitungen dazu waren mit einem sehr hohen logistischen Aufwand verbunden. Insgesamt haben 30 Lastwagen Fracht zum Fundort transportiert. Der zwischenzeitliche Regen verschlechterte die Bodenverhältnisse auf der Baustelle, so dass Spezialgeräte des Technischen Hilfswerkes (THW) angefordert wurden.

Insgesamt waren von dem aktuellen Bombenfund über 8.400 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen, davon musste allerdings nur eine einstellige Anzahl an Personen evakuiert werden. Eine Betreuungsstelle wurde vorgehalten, musste jedoch nicht aktiviert werden. Es mussten auch keine Krankentransporte durchgeführt werden.

Im Rahmen der heutigen Entschärfung waren rund 200 Einsatzkräfte der Essener Feuerwehr, des THW aus Essen, Bottrop und Gelsenkirchen, der Polizei, der RGE, der Ruhrbahn, des Ordnungsamtes sowie weiterer Hilfsorganisationen im Einsatz. Über 100 Anrufe gingen beim Bürgertelefon ein.

Die Anwohnerinnen und Anwohner können in Kürze wieder in ihre Häuser zurückkehren. Der Verkehr auf den betroffenen Linien der Ruhrbahn kann wieder freigegeben werden. Auch die Straßensperrungen werden nach und nach wieder aufgehoben. Die noch bestehenden Sicherheitsmaßnahmen am Fundort, wie die Container, werden in den nächsten Tagen zurückgebaut. .

Die Verwaltung bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute Arbeit.

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