Das Hochtiefhaus am Opernplatz im Essener Südostviertel. Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen Das Hochtiefhaus am Opernplatz im Essener Südostviertel. Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen

Bau der neuen HOCHTIEF-Zentrale kann beginnen

25.05.2020

Am Standort des sogenannten Hochtiefhauses am Opernplatz im Essener Südviertel soll die neue Firmenzentrale des Essener Unternehmens HOCHTIEF entstehen. Die Planungen sehen vor, dass rund 1.100 Beschäftigte in der neuen Zentrale Platz finden sollen. Geplant ist ein sechsgeschossiges, transparentes Gebäude, das sich städtebaulich zwischen RWE-Turm, Aalto-Theater und der angrenzenden Wohnbebauung nahtlos einfügt. Für den Neubau hat HOCHTIEF das Areal Anfang 2019 gekauft. Bis zum Ende des vergangenen Jahres sind die am Opernplatz beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits zum Unternehmensstandort an der Alfredstraße umgezogen. Der Beginn der Rückbaumaßnahmen kann nun beginnen.

Vor Baubeginn musste zunächst die Denkmalfähigkeit des Hochtiefhauses abschließend geklärt werden. Bei dem Hochtiefhaus im Essener Südviertel handelt es sich nicht, wie ursprünglich angenommen, um ein Baudenkmal gemäß des Denkmalschutzgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen. Der Beschluss des Ausschusses für Stadtentwicklung und Stadtplanung vom 2. März 2017, das Gebäude in die Denkmalliste der Stadt Essen einzutragen, wird daher nicht umgesetzt.

Gegen den erteilten Eintragungsbescheid in die Denkmalliste vom Jahr 2017 hatte die Eigentümerin HOCHTIEF fristgerecht Klage erhoben und legte denkmalrechtliche und -fachliche Gründe gegen den Denkmalwert des Objektes vor. Nach einer gründlichen Prüfung dieser stellte die Stadt Essen fest, dass der Denkmalwert des Hochtiefhauses nicht bestätigt werden kann. Daher schließt sie sich der Beurteilung der Eigentümerin an und sieht von einer denkmalrechtlichen Unterschutzstellung ab.

Das Landschaftsverband Rheinland - Amt für Denkmalpflege im Rheinland ist entsprechend informiert worden und akzeptiert die Entscheidung der Stadt Essen.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung wird sich in seiner nächsten Sitzung am 4. Juni mit dem Thema beschäftigen.

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