Regionales Open Government Labor – Förderung geht nach Essen

28.08.2020

Gemeinsam mit dem Kreis Wesel, der Stadt Lünen und der Initiative Verwaltungsrebellen gestaltet die Stadt Essen ein Regionales Open Government Labor.

Unter Beteiligung der Menschen und Organisationen in den Kommunen soll mit dem Open Government Labor "Verwaltung" neu gedacht werden. Gefördert wird dies durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat mit 185.000 Euro. Der Förderbescheid wurde bereits übergeben.

Ein Video zur Übergabe finden Interessierte hier:

Durch das Projekt sollen die Stadt- bzw. Kreisverwaltungen neue Formate für den Dialog kennenlernen, Verwaltungsprozesse aus dem Blick der Bürger*innen sehen und neue methodische und soziale Kompetenzen aufbauen. Mitarbeiter*innen sollen als Multiplikator*innen die neuen Ansätze mit in die Verwaltung nehmen. Hierzu werden Interessierte als Innovationspioniere qualifiziert und an neue Methoden herangeführt. Dabei ist der Austausch zwischen den beteiligten Kommunen besonders wichtig, weil sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Größe verschiedene Herangehensweisen und Erfahrungen haben.

Die auf Zeche Zollverein sitzende Initiative Verwaltungsrebellen wird das Labor begleiten und die dazugehörigen Veranstaltungen federführend organisieren, zu denen im Projektverlauf bis Ende 2022 verschiedene Personengruppen eingeladen werden. Es wird themenbezogene Treffen geben ("Meetups"), Erfahrungsaustausche in Form von sogenannten Lernexpeditionen oder Barcamps, bei denen die Teilnehmenden ihre Wunschthemen selbst einbringen und gestalten.

Sowohl die Mitarbeiter*innen der Verwaltungen als auch die Bürger*innen der beteiligten Städte Lünen und Essen sowie des Kreises Wesel werden eingeladen, sich auf diese Formate einzulassen und mitzumachen.

Das erste Verwaltungsrebellen-Meetup findet schon im September statt. Interessierte Bürger*innen sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Einladung zum Verwaltungsrebellen-Meetup!

Wann: 15. September 2020, 16:30 - 19 Uhr
Wo: Impact Hub Ruhr (Heinrich-Reisner-Platz 1, 45127 Essen)
Kosten: keine
Weitere Infos und Anmeldung: hier

Zum Hintergrund

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat das Projekt "Regionale Open Government Labore" im September 2019 ins Leben gerufen. In 13 Laboren in ganz Deutschland sollen neue Kooperationen von Verwaltung, Politik, Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Interessengruppen erprobt werden. Insgesamt wird die Initiative mit drei Millionen Euro gefördert. Ziel ist eine bessere Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen an der Regionalentwicklung und eine offenere Diskussions-, Beteiligungs- und Streitkultur zwischen lokaler Politik und Verwaltung sowie Bürgern, externen Partnern und Interessensvertretern.

Die Maßnahmen werden wissenschaftlich begleitet und die Erfahrungen aus allen Laboren gebündelt. Sie sollen insbesondere dazu dienen, eine dialogorientierte Entwicklung von Quartieren und dem ländlichen Raum zu ermöglichen.

Die Regionalen Open Government Labore sind:

  • Labor Bad Belzig | Wiesenburg/Mark
  • Labor Bad Berleburg und Partnerkommunen
  • Labor Bergstraße / Odenwald | Transforum
  • Labor Brandis und Partnerkommunen
  • Labor Bremen, Bremerhaven und Partnerkommunen
  • Labor Gerbrunn | Würzburg
  • Labor Kreis Wesel | Essen | Lünen | Verwaltungsrebellen
  • Labor Kehl und Partnerkommunen | Eurométropole Strasbourg
  • Labor Landkreis Marburg-Biedenkopf und Partnerkommunen
  • Labor Merseburg | Schkopau | Saalekreis
  • Labor Merzenich | Kerpen
  • Labor Metropolregion Rhein-Neckar | Heidelberg
  • Labor Niederrhein: Moers, Geldern, Kleve

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