Das Grend in Essen erhält Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

29.09.2020

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert im Rahmen einer Konzeptförderung soziokulturelle Zentren unter anderem bei der Neuausrichtung ihres künstlerischen Profils und der Professionalisierung und Entwicklung ihrer Strukturen. Für die dreijährige Förderung sind von einer Fachjury elf soziokulturelle Zentren in Nordrhein-Westfalen ausgewählt worden - so auch das Grend Kulturzentrum in Steele.

Am gestrigen Montag (28.09.) überreichte Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, im Rahmen eines Pressetermins den Förderbescheid für das Vorhaben "Concept Interface - Neue Schnittstellen zum Morgen: Ein Konzept zur künstlerischen und strukturellen Neuausrichtung des Grend Kulturzentrum in bewegten Zeiten". Die Fördersumme beträgt insgesamt 150.000 Euro. Im Zeitraum von drei Jahren werden jährlich 50.000 Euro ausgezahlt.

Oberbürgermeister Thomas Kufen freute sich über die Förderung des Grend, das im nächsten Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. "Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie stehen die öffentlich geförderte und vor allem die freie Kulturszene vor großen Herausforderungen", so das Stadtoberhaupt. "Kunst und Kultur sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und deshalb freue ich mich sehr darüber, dass das GREND durch die Landesförderung unterstützt wird und damit interne Neustrukturierung, die Neuausrichtung im Rahmen des Generationenwechsels aber auch neue Projekte angehen kann." Erst im Ende August übernahm Gemma Russo-Bierke die Geschäftsführung des Grend von Johannes Brackmann, der sich nach fast 25 Jahren verabschiedet.

"Das Grend hat sich zu einem wichtigen Akteur der politischen und kulturellen Bildung im Stadtteil Steele und zu einem zuverlässigen Partner der Stadt Essen bei der Arbeit gegen Rechtsextremismus entwickelt", so Kufen weiter. "Für diese wichtige Arbeit zur Förderung einer offenen Stadtgesellschaft gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mein herzlicher Dank." Zudem bedankte sich Thomas Kufen im Namen der Stadt beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für die Überreichung des positiven Förderbescheids.

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Übergabe des Förderbescheids an das Grend. Obere Reihe, v. l . n. r.: Oberbürgermeister Thomas Kufen, Rainer Besel, Künstlerischer Leiter des Theater Freudenhaus, Gemma Russo Geschäftsführerin des Grend. Untere Reihen, v. l. n. r.: Heike Herold, Geschäftsführerin Soziokultur NRW, Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft.
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