Besuch der rum-orthodoxen Gemeinde St. Josef von Damaskus

31.10.2020

Am vergangenen Sonntag (25.10.) nahm Oberbürgermeister Thomas Kufen an der feierlichen Vesper der rum-orthodoxen Gemeinde St. Josef von Damaskus teil, die damit ihren Umzug in die Essener Pax-Christi-Kirche im Stadtteil Bergerhausen feierte.

Das Essener Stadtoberhaupt beging die Feierlichkeiten zusammen mit dem orthodoxen Pfarrer Elias Esber, Andreas Geßmann, der als Pfarrer von St. Laurentius auch die Pax-Christi-Gemeinde betreut, sowie dem orthodoxen Metropolit Isaak Barakat und Weihbischof Wilhelm Zimmermann.

"Es freut mich sehr, dass die rum-orthodoxen Gläubigen jetzt einen eigenen Ort hier in Essen gefunden haben und diesen mit dem Stadtteil und der Pax-Christi-Gemeinde teilen", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Wer ein Haus baut, will bleiben."

Die rum-orthodoxe Kirche gilt als eine der ältesten christlichen Kirchen und war vor allem in Syrien beheimatet, wo sie vor dem Bürgerkrieg mit rund 1,6 Millionen Gläubigen die größte christliche Konfession war. Die Gründung der ersten rum-orthodoxen Gemeinde in Deutschland geht auf die 1970er Jahre zurück. Seit 2015 stieg die Zahl der rum-orthodoxen Christ*innen im Ruhrgebiet stetig an. Bevor die Gemeinde St. Josef von Damaskus mit der Pax-Christi-Kirche ihre eigene Kirche bezog, nutzte sie regelmäßig die Kirche St. Ludgerus in Essen-Rüttenscheid.

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V. l. n. r.: Oberbürgermeister Thomas Kufen, Metropolit Isaak Barakat, Weihbischof Wilhelm Zimmermann, Pfarrer Andreas Geßmann, Pfarrer Elias Esber.

Oberbürgermeister Thomas Kufen bei der feierlichen Vesper der rum-orthodoxe Gemeinde St. Josef von Damaskus.
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