Erster digitaler Informationstag der Servicestelle "Kultur macht stark" NRW schafft neue Impulse

09.11.2020

Am vergangenen Mittwoch (04.11.) fand der erste digitale Infotag "Kultur macht stark" für Essener Akteur*innen aus Kultur, Schule, Jugend und Kommune der Servicestelle "Kultur macht stark" NRW statt.

Kreativität fördern, persönliche Entwicklung stärken, Kultur erleben – dafür steht das Förderprogramm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das Programm fördert vielfältige Projekte, die Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren Wege zu kultureller Bildung eröffnen. Dabei wird auf Bündnisse gesetzt, in denen Akteur*innen aus den drei Bereichen Kunst/Kultur, Sozialarbeit/Sozialraum und Schule/Bildung miteinander kooperieren. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation organisierte die Servicestelle "Kultur macht stark" NRW gemeinsam mit dem Jugendamt Essen die Informationsveranstaltung online, um Partner*innen miteinander zu vernetzen.

Kinder stark machen durch Kunst und Kultur

Rund 50 Teilnehmende aus Essen erhielten in der Videokonferenz einen Überblick über das Förderprogramm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" und Einblicke in verschiedene Praxis-Projekte. Zur Eröffnung zeigten die Organisator*innen einen Kurzfilm des Essener Künstlerkollektivs "Triebfeder", in dem sich Kinder aus Frohnhausen in einer Soundinstallation mit der Thematik "Stark werden und Kultur" beschäftigten. Muchtar Al Ghusain, Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Kultur der Stadt Essen, begrüßte in einer Videobotschaft die Konferenzteilnehmer*innen: "Kinder und Jugendliche sind besonders von den Einschränkungen durch Corona betroffen und brauchen in sensiblen Phasen Impulse und Anregungen. Unser Ziel ist gerade Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien Chancen zu eröffnen. Wir müssen sie darin unterstützen, Zugänge zu Kunst und Kultur zu finden und sie dadurch stark machen."

Seit Anfang 2018 wurden bereits 63 Projekte mit Akteur*innen aus Essen umgesetzt, die sich mit unterschiedlichsten Themen beschäftigten - von "100 Jahre Bauhaus" über Kochkunst bis hin zur Gamingkultur, worüber Andrea Schattberg, Fachbereichsleitung des Schulamtes der Stadt Essen, und Jessica Lingner-Sievers vom Bildungsbüro im Verlauf der Veranstaltung berichteten.

Digitale Pinnwand zur Vernetzung

"Ich bin - ich suche - ich biete" - Unter dieser Überschrift konnten die Teilnehmenden sich auf der digitalen Pinnwand "Padlet" zu Vernetzungs-Aktionen und Kooperations-Datings treffen. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Programmpartner*innen: In acht Breakout-Sessions konnten sich die Teilnehmenden intensiv beraten lassen. Das Organisationsteam aus der Servicestelle "Kultur macht stark", Kathrin Volkmer, Ulrike Münter und Sophia Roggenbuck, und die Vertreterinnen aus dem Jugendamt der Stadt Essen, Geraldine Böttcher und Leonie Kainka, freuten sich über die erfolgreiche Veranstaltung: "Schön, dass so viele Fragen gestellt wurden. Von vielen Teilnehmern erreichte uns digital ein positives Feedback. Das Format hat gut funktioniert", erklärten sie.

Kontakt:

Die Servicestelle "Kultur macht stark" NRW berät alle Interessierten bei der Konzeption und Planung neuer Projekte und Bündnisse. Informationsveranstaltungen, Netzwerktreffen sowie individuelle Beratung und Begleitung unterstützen zusätzlich die Akteur*innen. Erstberatung zur Antragstellung, regionale Sprechstunden, Kontaktbörsen, Vermittlung von möglichen Bündnispartnern sowie Informationsmaterialien runden den Service ab. Weitere Informationen unter gibt es unter www.kulturellebildung-nrw.de/servicestelle.

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Muchtar Al Ghusain, Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Kultur der Stadt Essen, begrüßte in einer Videobotschaft die Konferenzteilnehmer*innen.
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