Pläne für Gesundheitskiosk im Essener Norden

17.03.2021

Der Essener Norden soll Gesundheitsstandort bleiben. Insbesondere für die Stadtteile Stoppenberg und Altenessen gibt es nun Planungen für ein erstes, neues Gesundheitsangebot. In Gesprächen mit den Krankenkassen hat Oberbürgermeister Thomas Kufen die Idee für einen Gesundheitskiosk nach Hamburger Modell vorgeschlagen und besprochen.

Das niederschwellige Angebot soll eine Anlaufstelle insbesondere für Familien in allen Gesundheitsfragen sein. An einem Haupt- und möglicherweise einem Nebenstandort im Essener Norden könnten medizinisches Personal und Ansprechpartner*innen rund um das Thema Kindergesundheit sowie Sozialpädagogen zu allen Fragen der Gesundheit beraten. Im Vordergrund steht dabei ein ganzheitlicher Ansatz für Patienten*Patientinnen. Der Gesundheitskiosk ist dabei mit sogenannten Gesundheitslotsen eng mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzt*innen und anderen Gesundheitsakteuren sowie den sozialen Einrichtungen im Quartier vernetzt. Dadurch können Synergien genutzt und fehlende Gesundheitsangebote ergänzt werden. Mit der AOK Rheinland/Hamburg und der BARMER haben bereits zwei große Partner signalisiert, dass sie einen Gesundheitskiosk unterstützen würden. Weitere Partner sollen an Bord geholt werden. Insbesondere auch das bereits bestehende Netzwerk vor Ort in den Stadtteilen soll in das Angebot mit einbezogen werden.

"Ein Gesundheitskiosk für den Essener Norden wäre ein erster Schritt für ein besseres gesundheitliches Angebot im Essener Norden", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Hier werden Patientinnen und Patienten in ihrer Lebenssituation ganzheitlich betrachtet und langfristig bei Themen rund um die Gesundheit unterstützt, beraten und begleitet. Dazu gehört beispielsweise auch die Vermittlung von Terminen beim Facharzt, im Krankenhaus, aber auch beim Gesundheitsamt oder einer anderen Anlaufstelle bei der Stadt."

"Wichtig wird sein", so Kufen weiter, "dass die Strukturen der Gesundheitsversorgung in dem Gesundheitskiosk abgebildet sind und Patientinnen und Patienten von dort aus an die jeweilige richtige Stelle weitervermittelt werden. Damit kann der Gesundheitskiosk für Bürgerinnen und Bürger zur ersten Anlaufstelle für das Thema Gesundheit im Stadtteil werden."

Um das Angebot für die Essener*innen möglichst schnell realisieren zu können, finden in den kommenden Wochen weitere Gespräche statt. Ziel ist es, bereits in der zweiten Jahreshälfte einen Standort zu eröffnen.

Darüber hinaus gibt es weitere Pläne für eine medizinische Versorgung, die in den kommenden Wochen und Monaten konkretisiert werden. Dabei geht es um das Konzept einer Verknüpfung von ambulanter und stationärer Versorgung mit Zukunftsthemen wie Smart Hospital.

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