Podiumsdiskussion zur Europäische Nachhaltigkeitsagenda

12.05.2022

Bürgermeisterin Julia Jacob begrüßte gestern (11.05.) zur Podiumsdiskussion "Die Europäische Nachhaltigkeitsagenda auf dem Prüfstand - Ökonomische, gesellschaftliche und außenpolitische Perspektiven auf den Green New Deal".

"Willkommen in der Grünen Hauptstadt Europas 2017 – die auch gleichzeitig das Powerhaus of Europe ist – also die Energiemetropole Europas. Denn das Ökologische Handeln und die Transformation der Energiewirtschaft sind die Kernthemen der Europäischen Nachhaltigkeitsagenda. Für den Green New Deal – Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen – ist die Europäische Energiewende absolut notwendig. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir den Ausbau der alternativen Energien enorm beschleunigen. Die Stadt Essen nimmt dabei seit einiger Zeit eine Vorreiter-Rolle ein, was die Entwicklung der Wasserstoff-Wirtschaft angeht."

Bei der Podiumsdiskussion konnten die Teilnehmenden sich über verschiedene Fragen der EU-Nachhaltigkeitsagenda austauschen. "Wie kann der Green Deal effizient umgesetzt werden?", "Was bedeutet er aus außenpolitischer Perspektive für das Verhältnis der EU-Mitgliedstaaten untereinander?" und "Hat er das Potenzial, Europäer*innen näher zusammenzubringen und die Demokratie zu stärken oder drohen angesichts sozialer Verwerfungen über Energie- und Spritpreise sogar gesellschaftliche Konflikte?" waren dabei nur einige der Fragen, die diskutiert wurden.

Die Veranstaltung war eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) und der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und fand im Rahmen des Kooperationsprojekts "Europa, mein Revier" der Stadt Essen mit der DGAP statt, das sich zum Ziel gesetzt hat, europapolitische Themen und Fragestellungen im Ruhrgebiet zu vermitteln und zu diskutieren.

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Podiumsdiskussion zur Europäische Nachhaltigkeitsagenda (v.l.n.r.) : Dr. Kira Vinke, DGAP, Prof. Dr. Marc Ringel, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Christoph Bals, Germanwatch e.V., Bürgermeisterin Julia Jacob, Dr. Julia Strasheim, Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und Tim Bosch, DGAP.
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