Radwegeverbindung in Kettwig: Planungen in Teilen beschlossen

11.08.2022

Um das Radhauptroutennetz der Stadt Essen weiter auszubauen, soll die Verbindung zwischen dem Panoramaradweg Niederbergbahn und zum Ruhrtalradweg in Kettwig realisiert werden. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität sprach sind in seiner heutigen Sitzung (11.08.) für einen Teil der von der Verwaltung vorgestellten Planung aus und beauftragte die Stadtverwaltung zudem mit weiteren Prüfungen.

Demnach soll die Verwaltung die vorgestellten Planungen für den Abschnitt auf dem Sengenholzer Weg, der Heiligenhauser Straße und der Ringstraße bis zur Baureife bringen. Für die Ringstraße als auch die Heiligenhauser Straße, welche beide zu den Hauptverkehrsstraßen zählen, sollen für den Radverkehr demnach beidseitige Schutzstreifen auf der Fahrbahn realisiert werden, die je eine Breite von 1,75 Metern haben sollen. Zudem sind zusätzliche "Dooring Bereiche" mit einer Breite von 0,50 Metern vorgesehen, welche zwischen der Schutzstreifen für Radfahrer*innen und den Parkflächen markiert werden.

Der Ausschuss sprach sich zudem dafür aus, dass die Stadtverwaltung alternative Parkplatzlösungen für Einzelhandelsgeschäfte sowie Gastronomiebetriebe prüfen solle, die von den wegfallenden Parkstände auf der Ringstraße betroffen sind. Der endgültige Standort für die in diesem Abschnitt der Maßnahme geplanten Bushaltestellen (“Am Strang“) soll zudem erneut geprüft werden, sodass hierüber in einem separaten Beschluss entschieden werden soll. Beispielsweise durch die mögliche Anbringung eines Spiegels für Abbieger*innen aus der Montebruchstraße und eine Haltelinie vor der Ringstraße soll außerdem die Sicherheit an der Kreuzung Ringstraße/Montebruchstraße erhöht werden.

Gemäß der Entscheidung des Ausschusses sollen die von der Verwaltung vorgelegten Pläne für den weiteren Verlauf der Radwegeverbindung noch einmal geprüft werden. Für die vorgeschlagene Route über die Volckmarstraße sowie die Arndtstraße, Landsberger Straße und den Mintarder Weg sollen durch die Verwaltung demnach folgende Streckenalternativen betrachtet werden:

  • Routenführung über einen Zweirichtungs-Radweg entlang der nördlichen Seite der August-Thyssen-Straße, der Landsberger Straße, der Anliegerstraße zum Schlosshotel Hugenpoet und die Straße Am Damm zum Ruhrtalradweg
  • Routenführung auf der ehemaligen Bahntrasse längs der August-Thyssen-Straße und östliches des Schlosshotels Hugenpoet in nördlicher Richtung bis zum Ruhrtalradweg

Die Ergebnisse der Verwaltungsprüfung dieser beiden Alternativstrecken sollen dem Ausschuss für Verkehr und Mobilität im ersten Quartal 2023 vorgestellt werden.

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