Pilotprojekt zur intelligenten Videoüberwachung soll geprüft werden

22.06.2022

Der Rat der Stadt Essen hat die Verwaltung in seiner heutigen Sitzung (22.06.) mit der Prüfung beauftragt, ob und wie ein Pilotprojekt zur intelligenten Videoüberwachung zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum durchgeführt werden kann.

Es geht dabei um die Anwendung des sogenannten Mannheimer Modells: Bei einem Pilotprojekt in Mannheim setzen Polizei und Stadt seit einigen Jahren an bestimmten öffentlichen Orten auf eine intelligente Videoüberwachung, die durch besondere Algorithmen typische Bewegungen für kriminelle Handlungen erkennen soll - etwa Schlagen oder Treten - und erst dann gezielt aufzeichnet und die Polizei darauf hinweist.

Die Verwaltung der Stadt Essen soll nun prüfen, ob ein solches Pilotprojekt auch im öffentlichen Raum in Essen zum Einsatz kommen kann, welche Verbesserungen für die Sicherheit im öffentlichen Raum erzielt werden können, welche Einsparpotenziale und Kosten dadurch entstehen und wie eine polizeiliche und wissenschaftliche Begleitung eines solchen Pilotprojektes aussehen kann.

Der Politik wurde durch die Verwaltung bereits mitgeteilt, dass im Vorfeld eine Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz des Mannheimer Modells erfolgen muss, da sich die Landesgesetzgebung von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen unterscheidet.

Die Ergebnisse sollen den politischen Gremien nach der Sommerpause vorgelegt werden.

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